Deschamps kehrt zurück: frankreich jagt den vierten sieg gegen schweden
Didier Deschamps sitzt wieder auf der Bank. Nach dem Tod seiner Mutter, der ihn kurz vor dem Norwegen-Spiel nach Paris rief, kehrt der französische Nationaltrainer zurück – und sein Team ist hungriger denn je. Dienstag, 23 Uhr, Achtelfinale gegen Schweden. Die Équipe Tricolore will den vierten Sieg im vierten Spiel.
Frankreichs angriffsmaschine läuft auf hochtouren
Zehn Tore in drei Gruppenspielen. 3:1 gegen Senegal, 3:0 gegen den Irak, 4:1 gegen Norwegen – auch mit der B-Elf. Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache: 8 Treffer entfallen allein auf Mbappé und Dembélé. Nur zwei Gegentore. Kein anderes Team neben Argentinien und Mexiko schaffte den perfekten Einzug.
Deschamps hat keine Lust auf Experimente. Koné, Barcola, Diouf – die Reservisten schnauben, aber sie müssen warten. Der Trainer will den Rhythmus nicht unterbrechen. Er will den Titel, den er 2022 in Katar auf dem Elfmeterpunkt verlor.

Schwedens abwehr wackelt gefährlich
Die Nordmänner kommen mit gebrochenem Rücken. 5:1 kassierten sie gegen die Niederlande, demoralisiert, überrannt. Und jetzt fehlt auch noch Isak Hien, der Atalanta-Innenverteidiger, muskulär raus. Vier Punkte reichten als beste Dritte – mehr Glück als Verdienst.
Die Buchmacher sehen Frankreich klar vorne. Multigoal 2-4 bei 1,54 bei William Hill, 1,52 bei Snai und Stake. Wer auf die erste Gelbe Karte setzt, findet bei Starvegas, Betflag, Marathonbet und Pokerstars 1,70 für einen schwedischen Spieler – verständlich angesichts der erwarteten Überlegenheit der Franzosen.
Deschamps hat seine Trauer verarbeitet, zumindest für neunzig Minuten. Seine Mannschaft will ihm den Titel schenken. Schweden steht im Weg – und das ist ein schlechter Ort zum Stehenbleiben.
