Deg-debakel: düsseldorf raus, landshut träumt vom del-comeback
Die Düsseldorfer EG ist raus. Der achtmalige deutsche Meister verpasst die DEL2-Playoffs und damit die Chance auf eine sofortige Rückkehr in die höchste Spielklasse. Nach dem 1:4 in Landshut unterlag die DEG auch daheim mit 3:7 – ein Resultat, das die Lage auf den Punkt bringt: Der Traditionsklub steht mit dem Rücken zur Wand.

Landshut siegt deutlich und lebt noch
Die Niederbayern, 1970 und 1983 deutscher Meister, dominierten das zweite Pre-Playoff-Spiel von Beginn an. Die DEG wirkte ideenlos, der Anhang verstummte schon nach dem zweiten Drittel. Uwe Krupp, früherer Bundestrainer und jetzt Coach des EVL, sah seine Mannschaft souverän aufspielen – und kann weiter vom DEL-Comeback nach 27 Jahren träumen. Die Lizenz für die höchste Liga ist beantragt.
Für Düsseldorf endet eine Saison voller Missverhältnisse. Trotz Millionenbudget und großer Ankündigungen reichte es in der Hauptrunde nur zu Platz neun. Die Entlassung von Headcoach Rich Chernomaz und die Installation von Harry Lange als Nachfolger brachten keinen Umschwung. Die Frustration der Fans war nach der zweiten Niederlage greifbar: Pfiffe, leere Bierbecher, einige verließen die Arena schon vor dem Ende des letzten Drittels.
Die DEG muss nun um die Zukunft bangen. Ohne Playoff-Einnahmen drohen finanzielle Lücken, der Kader wird sich vermutlich verkleinern müssen. Landshut hingen feiert – und wartet auf die nächste Runde. Für die Niederbayern ist der Traum vom Aufstieg noch realistisch. Für Düsseldorf bleibt einzig die Erkenntnis: Größe allein reicht nicht, wenn das Eis unter den Kufen bröckelt.
