Deb-team dominiert: zweiter test gegen die slowakei deutlich gewonnen!
Augsburg tobte, als die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auch den zweiten Test gegen die Slowakei souverän mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) für sich entscheiden konnte. Nach dem knappen Erfolg in Kaufbeuren unterstreicht das Team von Bundestrainer Harold Kreis seine Ambitionen für die WM in der Schweiz – auch wenn noch einige Stammspieler fehlen.
Ein vielversprechender auftakt zur wm-vorbereitung
Die Vorbereitung des DEB-Teams gestaltete sich zunächst holprig: Gegen Tschechien gab es zwei deutliche Niederlagen (3:5 und 1:4). Doch die anschließenden Erfolge gegen die Slowakei zeigen, dass die Mannschaft anzieht und sich an die Gegebenheiten anpasst. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Alexander Karachun, der als einziger Neuling im Kader überzeugt und mit seinem frühen Führungstreffer den Ton für das Spiel vorgab.
Fabrizio Pilu, der bei den Augsburger Panthern seine Spuren hinterlassen hat, sorgte mit seinem ersten Länderspieltor für das beruhigende 2:0. Die Slowakei konnte durch David Romanak in Unterzahl zwar verkürzen, doch Tim Brunnhuber machte mit seinem Treffer kurz vor dem Schlusspfiff den Sack zu.

Die herausforderungen der vorbereitung
Es ist kein Geheimnis, dass der Kader des DEB-Teams noch nicht in Bestbesetzung antrat. Viele Schlüsselspieler sind aufgrund der noch laufenden Playoffs in der DEL oder der NHL verhindert. Dennoch bewiesen die aufgebotenen Spieler Moral und taktisches Verständnis. Die kommenden Duelle gegen Österreich und Olympiasieger USA werden wichtige Gradmesser sein, um die Formel für den Erfolg zu finden.
Die nächsten Hürden stehen bereits an: Am 30. April trifft das Team in Zell am See auf Österreich, gefolgt von einem weiteren Duell in Garmisch-Partenkirchen am 2. Mai. Die Generalprobe findet am 10. Mai in Mannheim gegen die USA statt. Die WM selbst beginnt am 15. Mai in Zürich gegen Finnland. Die deutschen Eishockey-Frauen feierten ihrerseits ebenfalls einen hart erkämpften Sieg gegen die Schweiz in Augsburg, was die positive Stimmung im deutschen Eishockey zusätzlich beflügelt.
