De la fuente: konstanz und taktische flexibilität – das erfolgsgeheimnis?
Luis de la Fuente scheint ein Mann der Gewohnheiten zu sein, der an bewährten Strategien festhält. Nach dem torlosen Unentschieden gegen Kap Verde betonte der spanische Nationaltrainer seine Zuversicht in ein System, das Spanien auf eine beispiellose Erfolgsserie von 32 offiziellen Spielen ohne Niederlage geführt hat. Doch gleichzeitig warnte er vor Selbstgefälligkeit und forderte die Weiterentwicklung des Teams – und vor allem seine eigene.

Die konstanz des erfolgs: eine strategie, die sich bewährt hat
Die jüngsten Erfolge De la Fuente sprechen für sich. Der Gewinn der U21-Europameisterschaft 2019 und die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio begannen beide mit schwierigen Starts – einer Niederlage bzw. einem Unentschieden. Doch De la Fuente bewies, dass er in der Lage ist, schnell Anpassungen vorzunehmen. Er ist kein Mensch, der an starren Strukturen festhält. Dies zeigt sich auch in seinem aktuellen Auftreten.
Gegen Kap Verde wurde eine solide Leistung gezeigt, und De la Fuente scheint entschlossen, an dem zu bleiben, was funktioniert hat. Aber es ist die Fähigkeit, flexibel zu reagieren, die ihn auszeichnet. Die Anfangsformationen bei der vergangenen Europameisterschaft zeigten dies ebenfalls: Gegen Kroatien ein klarer 3:0-Sieg, im zweiten Spiel nur eine Änderung in der Abwehrzentrale mit der Einwechslung von Laporte für Nacho.
Die Erfolge im Nachwuchsbereich unterstrichen diese Anpassungsfähigkeit noch deutlicher. Nach einer Niederlage gegen Italien im Juni 2019 vollzog De la Fuente einen kompletten Umbruch: Torwartwechsel, Neubesetzung der Außenverteidigerposition und zwei Veränderungen im Mittelfeld. Auch bei den Olympischen Spielen in Tokio, nach einem Unentschieden gegen Ägypten, wurden gleich drei Spieler ausgetauscht. Diese Bereitschaft zur Veränderung, gepaart mit einer klaren Spielphilosophie, macht De la Fuente so erfolgreich.
Die bevorstehende Partie gegen Saudi-Arabien wird sicherlich eine andere Aufstellung bringen als gegen Kap Verde. Die Anzahl der Veränderungen bleibt abzuwarten. Entscheidend ist, dass De la Fuente über eine starke Bank verfügt und in der Lage ist, das Spiel nach Bedarf anzupassen. Namen wie Lamine Yamal und Dani Olmo stehen zweifellos zur Verfügung, aber auch Spieler wie Pedro Porro und Yeremy Pino können wichtige Impulse setzen.
De la Fuente hat bewiesen, dass er ein Trainer ist, der sowohl Konstanz als auch Flexibilität vereint. Er weiß, wann er an bewährten Wegen festhalten und wann er mutige Entscheidungen treffen muss. Dies wird auch gegen Saudi-Arabien gefragt sein.
