Daniela maier nach olympia-gold: „brauche noch ein paar tage zum verarbeiten“

Daniela maier nach olympia-gold: „brauche noch ein paar tage zum verarbeiten“

Nach ihrem triumphalen Sieg bei Olympia 2026 in Livigno braucht Skicrosserin Daniela Maier noch Zeit, um das Erreichte vollständig zu realisieren. Die 29-Jährige feierte ausgelassen mit ihren Teamkollegen, doch die Erfahrung ist noch immer nicht ganz greifbar, wie sie gegenüber der Sportschau verriet.

Späte nacht nach dem triumph

Die frischgebackene Olympiasiegerin fand erst um 2 Uhr in der Nacht auf Samstag ihren Weg ins Bett. Nach dem Empfang im Team-D-Hotel in Livigno wurde die Nacht zum Tag. „Es wurde ordentlich gefeiert“, berichtete Maier, nachdem sie sich zumindest einige Stunden Schlaf gönnen konnte. Der Ausgelassenheit tat die Freude über die Goldmedaille keinen Abbruch.

„Verrückt, irre, absolut crazy“

„Verrückt, irre, absolut crazy“

Das Aufwachen mit der Goldmedaille um den Hals empfand Maier als „verrückt, irre, absolut crazy“. Die volle Tragweite ihres Erfolgs hat sie noch immer nicht erfasst. „Dafür brauche ich bestimmt auch noch ein paar Tage“, vermutet sie. Die Emotionen sind noch immer überwältigend und die Bilder des Rennens präsent.

Kritik an der distanz zu den fans

Kritik an der distanz zu den fans

Trotz des großen Glücks gab es auch einen kleinen Wermutstropfen. Maier kritisierte die große Distanz zwischen Ziel und Zuschauerbereich im Livigno Snow Park. „Nach dem Seeding Run wollte ich kurz Kontakt zu meiner Familie aufnehmen, das war leider nicht möglich“, erklärte sie. Auch Skirennläufer Linus Straßer hatte sich zuvor über ähnliche Umstände in Bormio beklagt.

Motiviert für die zukunft

Motiviert für die zukunft

Der Olympiasieg scheint Maier zusätzliche Motivation zu geben. „Ich habe Bock aufs Rennenfahren“, betonte sie. Die Olympischen Spiele in vier Jahren sind bereits ein Ziel. „In den französischen Alpen wird es auch mega schön werden“, freut sie sich auf die nächste Herausforderung. Sie möchte sich keinen Druck auferlegen, plant aber, noch einige Saisons zu fahren.

Erfolge und ausblick

Erfolge und ausblick

Nach Bronze bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking ist die Goldmedaille in Livigno ein weiterer Höhepunkt in Maier’s Karriere. Sie ist ein Paradebeispiel für harte Arbeit und Entschlossenheit. Die Zukunft sieht rosig aus und die Skicross-Welt darf gespannt sein, was die Schwarzwälderin noch alles erreichen wird. Ihr Engagement für den Sport ist bewundernswert.

Reaktionen und würdigungen

Reaktionen und würdigungen

Die Reaktion auf Maier’s Sieg sind überwältigend. Zahlreiche Glückwünsche erreichen sie von Fans, Kollegen und Verbänden. Ihr Erfolg wird als Inspiration für viele junge Sportlerinnen und Sportler gewertet. Die Sportschau widmete ihr eine ausführliche Berichterstattung und würdigte ihre Leistungen.

Die fakten zum sieg

Die fakten zum sieg

DisziplinSkicross
OrtLivigno, Italien
Datum20. Februar 2026
ErgebnisGoldmedaille