Dana white sieht zuffa boxing auf erfolgskurs – und kritisiert die etablierte boxwelt

Zuffa boxing 3: white zufrieden mit dem fortschritt

Nach dem erfolgreichen Abschluss von Zuffa Boxing 3 zeigt sich Dana White, der Kopf hinter der UFC und dem neuen Box-Projekt, äußerst zufrieden mit der Entwicklung. Es geht ihm dabei weniger um die einzelnen Kämpfe, sondern vielmehr um die Struktur, die er mit Zuffa Boxing aufbaut. White äußert sich positiv über die bisherige Resonanz und die wachsende Markenbekanntheit.

Ergebnisse von zuffa boxing 3: ajagba und dzambekov glänzen

Ergebnisse von zuffa boxing 3: ajagba und dzambekov glänzen

Sportlich hervorzuheben sind die Siege von Efe Ajagba (21-1-1, 15 KOs) gegen den ehemaligen Weltmeister Charles Martin (30-4-1) durch TKO in der vierten Runde und der beeindruckende Knockout von Umar Dzambekov (30-5-1, 27 KOs) gegen Ahmed Elbiali im zweiten Durchgang durch einen wuchtigen Uppercut. Diese Kämpfe sorgten für spannende Momente.

White kritisiert die fehlende konkurrenz

White kritisiert die fehlende konkurrenz

Was White jedoch am meisten überrascht und ihn zugleich beunruhigt, ist die fehlende Reaktion der etablierten Boxwelt. Er beklagt, dass es keine ernstzunehmende Konkurrenz gibt. "Es ist wie das Schlagen von Babys", so White. Er hatte erwartet, dass die traditionellen Boxorganisationen und Promoter mutiger agieren würden. Die bisherige Entwicklung sei für ihn unerwartet einfach gewesen.

Direkte kritik an eddie hearn und matchroom boxing

White scheut sich nicht, seine Meinung zu äußern und greift direkt Eddie Hearn von Matchroom Boxing an. Er bezeichnet Hearn als einen Mann ohne Vision und vergleicht ihn mit Politikern, die lediglich ihre Position halten wollen. "Eddie Hearn arbeitet für seinen Vater. Ich glaube nicht, dass er mit einer klaren Vision angetreten ist", so White. Er ist überzeugt, dass Zuffa Boxing den Boxsport grundlegend verändern wird.

Auch óscar de la hoya bekommt sein fett ab

Auch der ehemalige Boxstar und Promoter Óscar de la Hoya wird nicht verschont. White kritisiert dessen finanzielle Schwierigkeiten und dessen Verhalten gegenüber seinen Boxern. Er fordert De la Hoya zu einer öffentlichen Auseinandersetzung auf und bezeichnet ihn als "geistig krank".

White will sich von traditionellen organisationen distanzieren

White betont, dass er nicht mit den traditionellen Boxorganisationen zusammenarbeiten möchte. Er kritisiert insbesondere Mauricio Sulaimán, den Präsidenten des WBC, der seiner Meinung nach nur darauf aus ist, die Probleme des Boxsports zu betonen, anstatt Lösungen anzubieten. White verspricht, dass Zuffa Boxing in diesem Jahr viele Veränderungen im Boxsport bewirken wird.

Zuffa boxing 4: opetaia vs. glanton am 8. märz

Bereits am 8. März ist Zuffa Boxing 4 geplant, mit dem Titelkampf zwischen Jai Opetaia und Brandon Glanton. White ist zuversichtlich, dass auch dieses Event ein Erfolg wird und zur weiteren Entwicklung von Zuffa Boxing beiträgt.