Da silva rettet orlando magic mit 18 punkten vor dem absturz

Sechs Niederlagen in Serie. Das war die Bilanz, mit der Orlando Magic in die Partie gegen die hoffnungslos abgeschlagenen Sacramento Kings gingen. Was folgte, war kein Kunstwerk, aber es war genug: 121:117, und plötzlich atmet Orlando wieder.

Da silva liefert, wenn es zählt

Tristan da Silva startete in der Anfangsformation und ließ keinen Zweifel daran, warum. 18 Punkte, zwei Rebounds, zwei Assists – der Nationalspieler übernahm Verantwortung in einem Spiel, das Magic schlicht nicht verlieren durfte. Moritz Wagner kam auf knapp fünf Einsatzminuten und verbuchte einen Rebound. Sein Beitrag war überschaubar, aber das Wichtigste war ohnehin ein anderer: Paolo Banchero führte Orlando mit 30 Punkten an und erinnerte daran, warum man ihm trotz aller Schwächephasen dieser Saison vertraut.

Franz Wagner fehlt weiterhin verletzt. Sein Ausfall lastet schwer auf dem Team, und genau das macht da Silvas Rolle gerade so bedeutsam. Jemand muss die Lücke füllen. Gegen Sacramento hat er das getan.

Zwei siege rückstand – die rechnung ist eng

Zwei siege rückstand – die rechnung ist eng

Orlando steht im Osten auf Rang zehn. Der Abstand auf die Top sechs, die sich direkt für die Playoffs qualifizieren, beträgt zwei Siege. Klingt machbar. Ist es aber nur, wenn diese Mannschaft aufhört, sich selbst im Weg zu stehen. Der Vorsprung auf Rang elf beläuft sich auf neun Siege – da ist die Luft nach unten dünn genug, um ruhig zu schlafen. Die eigentliche Gefahr lauert oben: Plätze sieben bis zehn führen durch die Play-In-Runde, und die will in Orlando niemand sehen.

Sacramento dagegen ist raus. Als Schlusslicht im Westen hat das Team von Trainer Doug Christie jede rechnerische Chance auf die Postseason verspielt. Ein bitteres Ende einer Saison, die nie wirklich in Fahrt kam.

Knicks stolpern, hukporti bleibt auf der bank

Weniger erfreulich verlief der Abend für New York Knicks. Die Charlotte Hornets gewannen überraschend mit 114:103 – ein Ergebnis, das niemand auf dem Zettel hatte. Ariel Hukporti saß die gesamte Spielzeit auf der Bank, ohne einen einzigen Einsatz. New York bleibt trotzdem auf Rang drei im Osten und hat die direkte Playoff-Qualifikation fest im Blick. Ein Ausrutscher gegen Charlotte tut weh, verändert aber nichts an der Ausgangslage.

Für Orlando hingegen gilt: Dieser Sieg war kein Schritt nach vorne, er war ein Schritt zurück auf die Spur. Ob Magic die Kraft hat, diese Spur bis zum Ende der Regular Season zu halten, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Die Tabelle wartet nicht.