Curling-sensation totzek/sutor: traum von medaille in genf!

Genf – Die deutsche Curling-Mannschaft um Sixten Totzek und Kim Sutor hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bei der Weltmeisterschaft im Mixed Doubles in Genf soll es für eine Überraschung reichen. Trotz einer hochkarätigen Konkurrenz und eines dichten Programms glauben die beiden Athleten an ihre Chance auf eine Medaille.

Harte nuss knacken: die gegner sind kein zuckerschlecken

Harte nuss knacken: die gegner sind kein zuckerschlecken

Der Auftakt am Samstag gegen die Gastgeber Schweiz (14.30 Uhr) markiert den Beginn einer anspruchsvollen Round Robin. Sieben der neun Nationen, denen sich Totzek und Sutor stellen müssen, waren bereits im Februar bei den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo vertreten. Das macht den Einzug in die Playoffs zu einer gewaltigen Herausforderung. „Wir sind Außenseiter“, räumt Totzek offen ein, doch das Team des Deutschen Curling-Verbandes (DCV) lässt sich nicht entmutigen.

Die besten drei Mannschaften beider Gruppen qualifizieren sich für die K.o.-Runde. Sutor, Studentin der Strahlenbiologie, betont: „Wir sind konkurrenzfähig“ und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Deshalb dürfen wir schon träumen, mit einer Medaille nach Hause zu fahren.“ Die Marschroute des Bundestrainers Uli Kapp ist klar: Die Sicherung der Klasse hat oberste Priorität. Die Teams auf den Rängen acht und neun müssen in Relegationsduellen um den Verbleib in der Weltklasse kämpfen – ein Szenario, das Totzek und Sutor unbedingt vermeiden wollen.

Im Mixed Doubles gelten besondere Regeln: Jedes Team hat nur fünf statt acht Versuche, und es werden acht statt zehn Legs gespielt. Das deutsche Duo muss also seine Strategie präzise abstimmen. Im Vorjahr belegten Joshua Sutor und Pia-Lisa Schöll bei der WM in Kanada noch den siebten Platz – eine Leistung, die nun übertroffen werden soll. Die Entscheidung fällt am 2. Mai im Finale.

Die Aufgabe ist gewaltig, aber der Glaube an die eigene Stärke unerschütterlich: Totzek und Sutor wollen in Genf zeigen, was in ihnen steckt.