Cremonese am rande des abgrunds: personalkrise droht klassenerhalt zu verspielen!
Ein weiterer Schock für die Cremonese: Nach Vardy und Sanabria fallen nun auch noch Moumbagna und Thorsby verletzt aus. Marco Giampaolo steht vor einem fast unmöglichen Unterfangen, um die Mannschaft vor dem drohenden Abstieg zu retten. Die Lage in Cremona ist ernst – und die Zeit läuft davon.

Kann giampaolo das ruder noch herumreißen?
Die Ausfälle reißen tiefe Löcher in den Kader der Cremonese. Neben dem bereits bekannten Ausfall von Vardy, der sich vor dem Spielgegen Bologna eine Muskelverletzung zuzog, gesellen sich nun die Probleme mit Sanabria (ebenfalls Muskelprobleme im Beckenbereich) und Moumbagna (Adduktorenzerrung) hinzu. Thorsby verletzte sich in den wenigen Minuten, die er gegen Bologna spielte, am Wadenbein. Die Offensive ist somit nahezu handlungsunfähig – nur Bonazzoli, der unumstrittene Dreh- und Angelpunkt mit sieben Treffern, scheint noch verletzungsfrei. Djuric und Okereke müssen nun einspringen, doch ob sie die Lücke schließen können, ist fraglich.
Auch im Mittelfeld herrscht Unruhe. Der Platzverweis von Maleh gegen Zortea kostet ihn zwei Spiele, was Giampaolo zusätzlich zu schaffen macht. Payero könnte in die Startelf rücken, unterstützt von Bondo. Die Defensivreihe könnte von Baschirotto und Luperto gebildet werden, doch die bittere Erfahrung gegen Bologna wirft Fragen auf. Die Abwehr der Cremonese steht vor einer enormen Herausforderung, besonders wenn die Offensive kaum in der Lage ist, Druck aufzubauen.
Die Wahrheit ist brutal: Die Cremonese war vor Giampaolo nicht gerettet, und nach diesen Ausfällen sieht es düsterer aus denn je. Das entscheidende Spiel gegen Cagliari wird zeigen, ob die Mannschaft noch die mentale Stärke besitzt, um den Kampf gegen den Abstieg fortzusetzen. Giampaolo selbst spricht von einer „psychologischen Schwierigkeit“ und betont, dass die Mannschaft „immer wieder in ein negatives Tal“ falle.
Es bleibt abzuwarten, ob Giampaolo zu einer Rückkehr zum bewährten 3-5-2-System greifen wird. Doch eines ist klar: Die Cremonese muss alles daran setzen, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Lage ist ernst, aber noch nicht hoffnungslos – zumindest solange die Spieler auf dem Platz alles geben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Zeichen stehen für die Cremonese nicht gut. Das nächste Spiel wird eine Zäsur sein.
