Champions-hoffnungen: betis, celta und rayo kämpfen um das halbfinale

Die K.o.-Runden der europäischen Top-Wettbewerbe liefern packende Duelle, und nun stehen Real Betis, Celta Vigo und Rayo Vallecano vor ihrer größten Herausforderung: Der Einzug ins Halbfinale von Europa und Conference League. Die Ausgangslage ist angesichts der anstehenden Rückspiele alles andere als einfach.

Ein straffer zeitplan für betis und braga

Ein überraschender Kniff der UEFA sorgt für zusätzliche Anspannung bei Real Betis. Aufgrund der Nähe zum Ausrichter des Rückspiels zwischen Nottingham Forest und Porto im Estádio do Dragão, wurde das Hinspiel zwischen Sporting Braga und Betis um einen Tag vorgezogen. Für Manuel Pellegrinis Mannschaft, die in Athen bereits eine schmerzhafte Niederlage gegen Panathinaikos unter Rafa Benítez erlebte, ist dies ein unglücklicher Umstand. Nun muss sich Betis dem jungen, aber ambitionierten Carlos Vicens stellen, der Braga zu einer beeindruckenden Leistung geführt hat.

Auch Celta Vigo, das sich im Hinspiel gegen Olympique Lyon einen überraschenden Sieg sicherte und somit den Vorteil insgeheim behalten konnte, steht vor einer schweren Aufgabe. Sollte das Team tatsächlich das Halbfinale der Europa League erreichen, würde es gegen den Sieger des Spiels Friburg gegen Union Berlin antreten – während es gleichzeitig darum kämpft, die Qualifikation für die Champions League über die Liga zu sichern. Der 'Faktor Heimspiel' konnte zwar gegen Lyon ausgespielt werden, doch Freiburg ist ein unangenehmer Gegner, der den Vigoern das Leben schwer machen wird.

Rayo vallecano mit heimvorteil in der conference league

Rayo vallecano mit heimvorteil in der conference league

Einziger Lichtblick für die drei spanischen Teams ist Rayo Vallecano. Im Gegensatz zu Betis und Celta kann Rayo Vallecano das Hinspiel der Conference League-Viertelfinals in Vallecas austragen, da der AEK Athen die bessere Platzierung in der Liga erreichte. Dies stellt für Iñigo Pérez und sein Team die größte Europäische Herausforderung bisher dar. Der AEK ist ein starker Gegner, der zudem die griechische Liga dominiert und bereits hier einen großen Schritt Richtung Titel gemacht hat.

Während Betis und Celta versuchen, in Portugal und Deutschland möglichst gute Ergebnisse zu erzielen, um die Rückspiele im eigenen Stadion zu entscheiden, ist Rayo Vallecano gezwungen, in Vallecas einen Vorsprung herauszuarbeiten. Gelingt dies nicht, erscheint der Einzug ins Halbfinale gegen den griechischen Serienmeister äußerst unwahrscheinlich. Die Wettquoten der Buchmacher spiegeln diese Einschätzung wider, auch wenn die Spannung vor den Spielen weiterhin groß ist.