Champions league: turpin pfeift barça – ein fluch für die katalanen?
Madrid – Die UEFA hat sich entschieden: Clément Turpin, der französische Schiedsrichter, wird das Rückspiel zwischen dem FC Barcelona und Atlético Madrid in der Viertelfinal-Phase der UEFA Champions League 2025/26 leiten. Für die Anhänger des FC Barcelona ist diese Nachricht alles andere als erfreulich, denn Turpins Anwesenheit in der Vergangenheit hat selten zu positiven Ergebnissen für den katalanischen Verein geführt.

Die bilanz spricht eine deutliche sprache
Das Hinspiel endete in Barcelona mit einer überraschenden 0:2-Niederlage gegen Atlético. Nun trifft sich die Mannschaft von Xavi Hernandez im Estadio Metropolitano mit dem französischen Unparteiischen, dessen Karrierebilanz mit dem FC Barcelona alles andere als rosig ist. In fünf bisherigen Begegnungen pfiff Turpin den Barça, darunter zwei Niederlagen und lediglich ein Sieg. Ein Unentschieden rundet das Bild ab.
Doch das eigentliche Problem liegt tiefer: In jeder K.O.-Runde, in der Turpin im Schiedsrichterdienst tätig war, schied Barcelona aus dem Wettbewerb. Die Erinnerung an die bittere 1:4-Niederlage gegen Brügge in dieser Saison ist noch frisch, ebenso die Demütigung durch die Roma im Jahr 2018. Diese wiederkehrende Muster hat bei den Fans des FC Barcelona zu wachsendem Unbehagen geführt.
Atlético Madrid kann sich hingegen auf die Dienste von Turpin verlassen. Er leitete bereits das 4:1 gegen Brügge in der laufenden Saison und zeigte dabei eine souveräne Leistung. Ob er auch im Rückspiel die Leistung der Hausherren unterstützt, bleibt abzuwarten. Die Spannung steigt – und die Nerven der Barcelona-Fans liegen blank.
Die Fakten sprechen für sich: Turpin ist kein Glücksbringer für den FC Barcelona. Die Geschichte wiederholt sich, und die Frage ist, ob die Mannschaft dieses Mal dem Fluch entkommen kann. Die kommenden 90 Minuten im Estadio Metropolitano werden entscheidend sein, nicht nur für das Weiterkommen in der Champions League, sondern auch für die mentale Stärke des Teams.
