Chaibi trifft nach 42 sekunden und rettet eintracht frankfurt

42 Sekunden. So lange brauchte Farès Chaibi, um das Deutsche Fußballpublikum daran zu erinnern, was in ihm steckt. Kaum war sein Name von den Rängen geklungen, saß der Ball bereits im langen Eck – Doppelpass mit Nnamdi Collins, beherzter Abschluss, 1:0 gegen den SC Freiburg. Das war kein Glückstreffer. Das war eine Aussage.

Der mann, den die öffentlichkeit noch immer unterschätzt

Chaibi selbst nannte es das früheste Tor nach einer Einwechslung in seiner gesamten Karriere. Was ihn dabei wirklich auszeichnet, ist nicht dieser eine Moment, sondern das Muster dahinter. Zwei Tore, acht Assists – gemeinsam mit Can Uzun ist der Algerier der beste Scorer im Kader von Eintracht Frankfurt. Ligaweit liegen nur Michael Olise, Luis Diaz und Julian Ryerson mit mehr Torvorlagen vor ihm. Die Zahl spricht für sich: Chaibi gehört zu den produktivsten Offensivspielern der gesamten Bundesliga-Saison.

Trotzdem fliegt er unter dem Radar. Von 24 möglichen Ligaspielen stand er nur sieben über die volle Distanz auf dem Platz. Kein Stammspieler im klassischen Sinne, kein Gesicht der Mannschaft in der medialen Außendarstellung. Und doch: Wenn er kommt, passiert meistens etwas.

Lupfer, vorlage, sieg – ein viertelstunde reicht

Lupfer, vorlage, sieg – ein viertelstunde reicht

Knapp 15 Minuten nach seinem Treffer legte Chaibi das vorentscheidende 2:0 für Jean-Matteo Bahoya auf – per sehenswert platziertem Lupfer, der die Freiburger Abwehr alt aussehen ließ. Cheftrainer Albert Riera wollte das Lob trotzdem nicht allein auf Chaibi häufen. „Einer macht die ersten 60 Minuten großartig und derjenige, der für 30 Minuten kommt, holt sich dann das Bonbon