Fc wegberg-beeck holt danny fäuster als neuen trainer

Der FC Wegberg-Beeck hat seine Trainerfrage für die kommende Saison gelöst – und die Antwort heißt Danny Fäuster. Der 36-Jährige kehrt ins Waldstadion zurück, diesmal nicht als Spieler, sondern als Cheftrainer. Vertrag bis Sommer 2027 unterschrieben, Amtsantritt im Sommer. Eine Rückkehr, die in Beeck wohl niemanden kalt lässt.

Ein verein, drei trainer – und jetzt ein vierter anlauf

Diese Saison war sportlich wie personell ein einziges Durchatmen für den Mittelrheinligisten. Mike Schmalenberg startete als Cheftrainer, hielt sich bis September. Dann übernahm Albert Deuker – knapp fünf Monate, mehr nicht. Anfang Februar folgte Mark Zeh, der alte Bekannte, der den Verein bereits von Mai 2019 bis Februar 2024 kannte wie seine Westentasche. Zeh stabilisierte die Lage, das Team steht derzeit auf Rang 9 der Tabelle. Aber sein Engagement war von Anfang an auf Saisonende begrenzt. Überbrückung, kein Neuanfang.

Fäuster und beeck – eine geschichte, die weitergeht

Fäuster und beeck – eine geschichte, die weitergeht

Wer Danny Fäuster kennt, weiß: Beeck ist für ihn kein fremdes Pflaster. Mit 18 Jahren kam er zum Verein, spielte zunächst in der A-Jugend, schaffte dann den Sprung in die erste Mannschaft. Insgesamt 129 Einsätze in Meisterschaft und Pokal stehen in seiner Beeck-Bilanz – und zwei Aufstiege in die Regionalliga. Das ist kein Zufallsgast, das ist ein Eigengewächs.

Nach seinem Abgang im Jahr 2020 landete Fäuster beim SV Brachelen, einem A-Kreisligisten, wo er seit Sommer 2022 als Spielertrainer arbeitet. Kleine Bühne, aber der richtige Ort, um das Handwerk zu lernen. Jetzt kommt der nächste Schritt – und der ist deutlich größer.

Was dieser transfer wirklich bedeutet

Was dieser transfer wirklich bedeutet

Beeck setzt auf Identifikation statt auf große Namen. Fäuster kennt die DNA des Vereins, er hat sie mitgeprägt. Das ist kein Marketing-Gag, das ist eine klare Botschaft an die eigene Fangemeinde: Wir bauen auf Leute, die wissen, wofür dieses Trikot steht.

Ob der Schritt vom Kreisliga-Spielertrainer zum Mittelrheinliga-Chefcoach gelingt, muss Fäuster erst beweisen. Aber der Vertrag bis 2027 zeigt, dass der Verein nicht auf Sicht fährt. Das ist ein Bekenntnis. Und das verdient zumindest Respekt.