Cerci winkt wolfsburg ab – lerch attackiert vor duell mit hoffenheim

Sie ist der heißeste Transferfetisch dieses Frühjahrs, und Wolfsburg hat sie nicht bekommen. Selina Cerci, Zwölftorschützin der laufenden Saison, bleibt der TSG Hoffenheim treu – zumindest bis Sommer. Stephan Lerch muss das vor dem Topspiel am Samstag schlucken.

Lerch gesteht: „wir haben alles probiert“

Der VfL-Trainer ließ keinen Zweifel daran, dass er die 25-Jährige gern in die Autostadt gelockt hätte. „Ich habe versucht, sie zu überzeugen, das ist kein Geheimnis“, sagt der frühere Hoffenheim-Coach vor dem Duell mit seinem Ex-Arbeitgeber. Die Antwort war ein höfliches Nein. Jetzt trifft Cerci genau auf jene Mannschaft, die sie verpflichten wollte – und die sich ohne sie nun mit Lyon eingedeckt hat.

Die Szenerie ist perfekt: Cerci läuft am Samstag um 14.00 Uhr im Kraichgau auf, MagentaSport und DAZN übertragen live. Für Lerch ist das mehr als ein Schaulaufen. Mit einem Sieg könnte sein Team den zweiten Platz festigen und sich vor dem Viertelfinal-Hinspiel gegen die Rekordsiegerinnen aus Lyon Rückenwind holen.

England ruft, hoffenheim zittert

England ruft, hoffenheim zittert

Laut Insidern zieht es Cerci nach England. Ihr Vertrag läuft aus, das Interesse groß. Die TSG droht, ihre Torgarantin ablösefrei zu verlieren. Für Lerch ist das ein Trost: „Sie ist eine Schlüsselspielerin, weil sie Tore schießt und vorbereitet.“ Genau diese Qualität wollte er nach Wolfsburg transferieren. Stattdessen muss er nun eine Lösung finden, wie man Cerci stoppt – ohne sie in den eigenen Reilen zu haben.

Die Partie ist also mehr als drei Punkte. Sie ist ein Statement. Für Cerci, die beweisen will, dass sie sich richtig entschieden hat. Für Lerch, der zeigen will, dass er auch ohne sie eine Champions-League-Mannschaft formt. Und für den VfL, der nach Lyon nichts anbrennen lassen darf.