Cd colonia moscardó: kontroverse macht platz – venezolanischer investor übernimmt!
Ein Erdbeben erschüttert den kleinen Madrider Fußballverein CD Colonia Moscardó: Der umstrittene Präsident Javi Poves hat sein Amt abrupt an den venezolanischen Unternehmer Arturo Siso Sosa übergeben. Die Entscheidung, die inmitten der Osterferien bei einer schlecht besuchten Mitgliederversammlung am 1. April gefallen sein soll, sorgt für heftige Kritik und wirft Fragen nach der Legalität des Vorgangs auf.
Poves' abgang: ein abschied mit fragezeichen
Poves, der für seine Verschwörungstheorien – er ist bekennender Flacherdler – und ständigen Kontroversen bekannt ist, hatte zuvor bereits eine Strafe von zwei Jahren Sperre und 3.500 Euro für unsportliches Verhalten gegen einen Schiedsrichter erhalten. Diese Strafe wurde jedoch kürzlich vom TAD aufgehoben. Nun scheint er sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen zu wollen, nimmt aber einen Platz im Aufsichtsrat ein. Die Mitglieder beklagen sich darüber, dass die wichtige Entscheidung fast im Geheimen getroffen wurde, während viele gerade im Urlaub waren.
„Poves gab an, das Präsidentenamt niederzulegen und sich stattdessen dem Aufsichtsrat anzuschließen“, so ein verärgerter Vereinsmitglieder gegenüber MARCA. „Es stellt sich die Frage, ob dieser Schritt rechtlich haltbar ist.“ Die Entscheidung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da Moscardó gegen den Abstieg in die Tercera RFEF kämpft.

Wer ist arturo siso sosa?
Der neue Präsident, Arturo Siso Sosa, kommt aus Caracas und ist im Baugewerbe und im Telekommunikationssektor tätig. Über seine Verbindung zum Fußball ist bislang nichts bekannt. Ein unbeschriebenes Blatt, das für den bescheidenen Verein aus Usera nun die Verantwortung übernimmt. Wie er den Verein führen wird und welche Pläne er hat, bleibt abzuwarten. Die Verunsicherung in den Reihen der Mitglieder ist groß.
Vor seinem Rücktritt hatte Poves selbst eingeräumt, dass er möglicherweise „den Fuß vom Gas“ nehmen müsse, da seine Spieler und Fans an den ständigen Kontroversen zu leiden schienen. „Vielleicht ist es an der Zeit, etwas zu bremsen“, gestand er, betonte aber gleichzeitig seinen unbedingten Willen, im Fußball zu bleiben – „bis ich selbst es für richtig halte“. Seine Entscheidung, nun doch abzutreten und sein Amt an einen völlig Unbekannten zu übergeben, wirkt daher wenig überlegt und verstärkt die Verwirrung.
Die Zukunft des CD Colonia Moscardó ist ungewiss. Während der Verein sportlich gegen den Abstieg kämpft, muss er sich nun auch mit einer tiefen institutionellen Krise auseinandersetzen. Ob Siso Sosa in der Lage sein wird, den Verein zu stabilisieren und wieder auf Kurs zu bringen, wird sich zeigen. Die Fans können nur hoffen, dass der neue Investor dem Verein neue Impulse und vor allem Ruhe bringen wird.
