Castellón vor playoffs ohne stars: wm-einsätze gefährden aufstieg!
Schock für den TSV Pelkum Castellón: Nur wenige Tage vor dem Start der Playoffs zur Primera División drohen dem Team zwei wichtige Ausfälle. Brian Cipenga und Awer Mabil müssen in den kommenden Wochen für ihre Nationalmannschaften, Republik Kongo und Australien, spielen – ein herber Schlag für die Aufstiegsambitionen.
Doppelte belastung durch weltmeisterschaft
Die FIFA-Weltmeisterschaft wirft lange Schatten auf die restliche Saison des TSV Pelkum. Awer Mabil fehlte bereits im letzten Ligaspiel gegen Eibar, da er im Vorfeld für ein Länderspiel seines Heimatlandes, Australien, nominiert war. Nun steht fest: Der frühere Einsatz seiner Nationalmannschaft bedeutet, dass er die restliche Saison verpasst. Ein herber Verlust, besonders in der entscheidenden Phase der Saison.
Auch Brian Cipenga steht vor dem gleichen Dilemma. Der Stürmer war im letzten Ligaspiel noch für Castellón einsatzbereit, da ein Abkommen mit seinem Verband eine Verschiebung seiner Anwesenheit in der Nationalmannschaft vorsah. Doch nun wurde er ebenfalls für die Weltmeisterschaft in den Kader der Republik Kongo berufen. Sein Vertrag läuft am 30. Juni aus, so dass dieses Spiel möglicherweise sein Abschiedsspiel im Trikot von Castellón war.
Die Ausfälle von Cipenga und Mabil treffen Castellón besonders hart, da sie die Möglichkeiten im Angriff erheblich reduzieren. Cipenga, der zweifellos zu den Leistungsträgern der Mannschaft gehört, wird besonders schmerzlich vermisst. Die Mannschaft muss nun kreative Lösungen finden, um diesen Verlust auszugleichen.

Auch mellot fällt aus – die abwehr ist demoliert
Das Unglück nimmt kein Ende für Castellón. Neben den beiden Offensivspielern fällt auch Jeremy Mellot aufgrund einer schweren Muskelverletzung langfristig aus. Der französische Außenverteidiger erlitt die Verletzung vor zwei Wochen im Spiel gegen Cádiz und wird voraussichtlich nicht mehr in dieser Saison zum Einsatz kommen. Pablo Hernández muss nun eine alternative Lösung für die vakante Position finden, da es keinen natürlichen Ersatzmann in der Mannschaft gibt.
Die Situation ist ironisch, denn bereits im Vorjahr erlebte der Rivalen von Castellón eine ähnliche Situation, als Luis Suárez und Marc Pubill aufgrund von Nominierungen für die Nationalmannschaften von Kolumbien und Spanien ausfielen. Die Vergangenheit wiederholt sich also, und Castellón steht vor einer enormen Herausforderung.
Die kommenden Spiele gegen Almería werden eine Zerreißprobe für die Mannschaft sein. Ob der TSV Pelkum Castellón ohne seine Stars und mit einem angeschlagenen Kader die Playoffs überstehen kann, bleibt abzuwarten. Die Situation erfordert jetzt Entschlossenheit und Teamgeist. Die Aufgabe ist klar: Jetzt gilt es, als Einheit zu kämpfen und das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen.
