Ciria: vom sevilla-talent zum shootingstar in madrid!
Ein Name, der in der Hauptstadt gerade die Fohlen vor Neid erblassen lässt: Alexis Ciria. Der 18-jährige Flügelstürmer, erst im Winter von Sevilla verpflichtet, stürmt derzeit durch die Nachwuchsbereiche des Real Madrid und hinterlässt eine Spur der Verwunderung – und vor allem Tore.

Der copa del rey-einsatz als initialzündung
Seine Geschichte begann am 28. Januar, im Achtelfinale des Copa del Rey juvenil. Trainer Álvaro López wagte ein Experiment, brachte den Winterneuzugang ein und offenbarte damit einen Instinkt für das Unerwartete. Ciria zahlte das Vertrauen mit einer Vorstellung zurück, die im Gedächtnis bleiben wird. Allein sein erster Ball, eine spektakuläre Rabona-Flanke, die Carlos Díez nur knapp verfehlte, war ein Statement. Doch der eigentliche Knaller kam erst in der Nachspielzeit: Ciria markierte den Siegtreffer und katapultierte sich ins Rampenlicht. Es war nicht nur ein Tor, es war der Beginn einer Revolution.
Die Begeisterung um Ciria ist seitdem unaufhaltsam. Die drei Top-Nachwuchsteams von La Fábrica – Castilla, Madrid C und Juvenil A – buhlen um seine Dienste. Die Planungen sind millimetergenau, jede Partie wird unter dem Gesichtspunkt der optimalen Entwicklung des jungen Ausnahmetalents betrachtet. Seine Flexibilität ist dabei beeindruckend: Oftmals kommt es vor, dass Ciria an einem Wochenende gleich zwei Einsätze absolvieren muss, da seine Qualitäten an verschiedenen Stellen des Kaders gefordert werden.
13 Partien, drei Titel, vier Tore, drei Assists: Diese Bilanz spricht für sich. Und das, obwohl er mit dem Juvenil A nur drei Ligapartien bestritt, bevor der Sprung in höhere Sphären erfolgte. In knapp vier Monaten bei Real Madrid hat Ciria bereits 31 Partien in acht verschiedenen Wettbewerben absolviert. Ein unglaublicher Wert für einen Spieler seines Alters.
Seine rasante Entwicklung führte ihn vom Juvenil A über Madrid C zum Castilla. Nach seinem Debüt im Copa del Rey wurde er kaum eine Woche später mit dem Madrid C in der Liga eingesetzt. Und der nächste Schritt folgte nur wenige Wochen später: Der Einsatz im Castilla gegen Arenteiro, bei dem er mit einer Vorlage direkt den Ausgleich markierte. Julián López de Lerma, der Trainer des Castilla, kann kaum um Ciria herumkommen, wenn er die Chance dazu hat.
Aktuell steht Ciria bei zehn Einsätzen im Castilla, mit drei Toren und drei Vorlagen. Seine Vielseitigkeit und sein Torinstinkt machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams. Das Spiel gegen Sabadell, in dem er in der Startelf stand, deutete bereits an, welch wichtige Rolle er in der angestrebten Aufstiegsphase spielen wird.
Die Geschichte von Alexis Ciria ist ein Beweis dafür, dass Talent und harte Arbeit sich auszahlen. Und sie ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Denn eines ist klar: Dieser Junge wird noch viel in der Welt des Fußballs bewegen.
