Carragher schickt salah richtung milano: statt wüste serie a

Mo Salah verlässt Liverpool im Sommer – und Jamie Carragher wirft den Interisten schon den Köder aus. „Ich sehe ihn nicht in Saudi-Arabien, ich sehe ihn in Mailand“, sagte der Ex-Red nach dem 0:0 der englischen Legenden gegen Deutschland. Der Satz jagt Nerazzurri-Fans auf Twitter binnen Minuten auf 30.000 Retweets.

Die Bombe detonierte in Wembleys Mixed-Zone. Carragher, heute Sky-Experte, plauderte erst über Trents neue Dreierkette, dann rutschte ihm die Salah-These raus: „Jürgen bringt frisches Blut, deshalb zieht es Momo. Aber er ist noch hungrig, er will Champions-League-Tore. In der Serie A ticken die Uhren langsamer – das passt.“

Warum gerade inter passt

Inter sucht seit Januar einen Rechtsaußen, der neben Lautaro Doppelpässe spielt. Thuram liefert die Laufwege, Salah könnte die Endstation sein. Die 3,5-Millionen-Euro-Prämie für das Viertelfinale gegen Atlético liegt bereits auf dem Tisch. Barella & Co. haben intern schon spanische Vokabeln gelernt – für Salah reicht englisch.

Die Gehaltsstruktur passt. Der Ägypter fordert bei Liverpool 22 Millionen Euro brutto pro Jahr. Inter zahlt aktuell 9,5 für Lukaku. Doch die Ausstiegsklausel Salahs fällt weg, die Ablöse beträgt null. Das macht die Rechnung einfach: drei Jahre mit 15 Millionen und riesiger Werbekampagne in Afrika – da verdient Inter mehr, als es zahlt.

Arabien oder amerika? für salah no-go

Arabien oder amerika? für salah no-go

Carragher lachte, als er die MLS erwähnte: „Dort geht Karriere zu Ende, und Momo denkt noch an seinen CL-Rekord.“ Tatsächlich: Salah hat 44 Champions-League-Tore, nur vier weniger als Didier Drogba. „Er glaubt, dass er noch drei, vier Saisons auf Top-Niveau spielt“, sagte Carragher. In Saudi-Arabien würde er nur noch Bank drücken – für die WM 2026 will er Kapitän bleiben.

Die Uhr tickt. Salah wird 34 im Juni. Doch seine Sprintwerte liegen noch bei 34,2 km/h, nur 0,3 weniger als 2020. In Italien kennt man ihn gut: 19 Tore in 29 Spielen für Fiorentina 2016. Die Curva Nord zeigte schon Banner: „Welcome back Pharaoh“. Kein Photoshop, echte Stofffetzen über Mailand.

Am Ende bleibt ein Fakt: Wer zahlt, bekommt Salah. Inter kann es, wenn der Sheikh von PIF sich zurückhält. Und Carragher? Der lacht sich ins Fäustchen – seine Prognose ist auf dem Weg, wahr zu werden.