Calvani entscheidet: u21-experiment überzeugt!
Ein überraschend starkes Auftreten der italienischen U21-Auswahl, die unter der Leitung von Nunziata gegen Albanien einen wichtigen Sieg einfuhr. Während die Stammelf um Baldini weiterhin im Fokus steht, bewies die „experimentelle“ Variante, dass auch in der zweiten Reihe Talent und Wille vorhanden sind – und das mit einem entscheidenden Treffer von Calvani.
Die taktische marschroute von nunziata
Nunziata entschied sich für eine bewährte Formation: 4-3-2-1. Rao und Vavassori sollten die Flügel besetzen und Lavelli im Zentrum unterstützen. Die Idee war, mit Rispoli das Spiel zu kontrollieren und den Terzini Raum für Offensivaktionen zu geben. Doch das Spiel gestaltete sich schwieriger als erwartet. Die albanische Abwehr, kompakt mit einer 5+3-Formation, vereitelte die italienischen Angriffe. Die jungen Azzurri hatten zwar den Ball, brachten ihn aber zu langsam ins Rollen. Die zentralen Anspielstationen waren durch die albanische Defensive blockiert.
Ein Name stach heraus: Calvani. Der Youngster vom Frosinone, der bereits in der Serie B Erfahrungen sammelt, zeigte eine beeindruckende Leistung. Anders als seine Mitspieler hielt er dem Druck stand und agierte zielstrebig. Die Mittelfeldspieler Mannini und Zeroli konnten kaum ins Spiel eingreifen, und auch die Offensive um die jungen Talente blieb blass. Die fehlende Abstimmung in der Mannschaft war offensichtlich.
Die albanische Gefahr
Die wenigen Torchancen des Spiels sprachen für die albanische Mannschaft. Perndreca sorgte mit einigen gefährlichen Aktionen für Aufregung im italienischen Strafraum. Toma und Dodaj zielten ebenfalls knapp am Tor vorbei. Torriani, der Youngster vom AC Milan, musste alles geben, um seine Mannschaft im Spiel zu halten.

Die wende nach der pause und calvanis siegtreffer
Die italienische Mannschaft präsentierte sich nach der Pause durch sechs frische Kräfte merklich verbessert. Das Tempo wurde gesteigert, und die Kombinationen wurden flüssiger. Alesi und Nuamah bildeten eine starke Doppel-Sechs, die die Kontrolle über das Mittelfeld übernahm. Der entscheidende Moment kam, als Moruzzi einen hoch geschlagenen Ball präzise zu Calvani weiterleitete. Alesi passte, Calvani war zur Stelle und vollendete eiskalt zum 1:0. Ein Tor, das nicht nur den Sieg bedeutete, sondern auch das Potenzial dieser jungen Mannschaft unterstrich.
Die Italiener drängten nun auf die Vorentscheidung, Moruzzi und Bakoune hatten weitere Chancen, scheiterten aber am aufmerksamen albanischen Torwart. Trotz einiger unschöner Aktionen – Perndreca und Brruti lieferten sich einen hitzigen Schlagabtausch – brachte Italien das Spiel mit Entschlossenheit und Konzentration über die Ziellinie.
Die Leistung der experimentellen U21-Mannschaft unterstreicht, dass es im italienischen Fußball eine vielversprechende Zukunft gibt. Nun bleibt abzuwarten, ob Silvio Baldini, der Trainer der Stammelf, diese Entwicklung ebenfalls berücksichtigt.
