Jódar strahlt vor wimbledon: "ich will einfach genießen!"

Rafa Jódar, der Shootingstar des spanischen Tennis, blickt voller Zuversicht auf die kommende Woche. Nach dem Achtelfinal-Aus bei den French Open gegen Alex Zverev, der sich dort den Titel sicherte, betonte der 19-jährige Madrileño sein hervorragendes Formgefühl und seine Reife als Spieler und Mensch. Ein besonderer Fokus liegt nun auf Wimbledon, wo er erstmals in der Herrenkonkurrenz spielen wird.

Vom sandplatz ins rasen-abenteuer

Vom sandplatz ins rasen-abenteuer

Jódar plant, sich zunächst in London auf das Rasergrundstück einzustimmen. “Meine Pläne sind, diese Woche nach London zu fahren, in Queens zu spielen und ein weiteres Turnier vor Wimbledon zu bestreiten. Das ist mein Plan”, erklärte er. Der Weltranglistenplatz 29, der nach Alejandro Davidovich und Carlos Alcaraz als drittbester spanischer Spieler gilt, will sich aber keinen unnötigen Druck aufbürden. “Ich werde versuchen, mich bestmöglich vorzubereiten, um Erfahrung zu sammeln. Ich habe nicht viele Ziele, nur genießen.”

Das Turnier in London markiert einen weiteren Meilenstein in der Karriere des jungen Spielers, der sich gerade erst an das Leben im internationalen Tennis zumbewegen lernt. “Mental muss man das hinbekommen, das ist kompliziert. Man ist viele Wochen unterwegs, weg von zu Hause. Es ist mein erstes Jahr”, gestand er. Doch er stützt sich auf sein Umfeld, das ihn mit Rat und Tat zur Seite steht. “Ich bin mit Personen, die mich gut beraten, und mein enger Kreis unterstützt mich sehr.”

Ein besonderer Mensch in seinem Leben ist sein Vater, Rafael Jódar, der nicht nur sein größter Fan, sondern auch sein Trainer ist. “Er war schon immer mein Trainer, seit ich klein war. Es ist eine Freude, ihn dort im Box zu sehen. Wir haben hart gearbeitet und er hat einen großen Teil meiner Entwicklung mitverantwortet”, schwärmte Jódar.

Die Inspiration für seinen Weg findet er in den Erfolgen von Tennislegenden wie Rafa Nadal und dem aufstrebenden Carlos Alcaraz. “Rafa ist ein Vorbild für Überwindung und ein Beispiel für den Sport im Allgemeinen. Mit Carlos hatte ich die Möglichkeit zu trainieren, sie sind super bescheidene Menschen”, so Jódar. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Jódar seine Ambitionen auf Rasen verwirklichen kann. Doch eines ist klar: Der junge Spanier hat das Potenzial, in den kommenden Jahren eine feste Größe im Welttennis zu werden.

Es bleibt abzuwarten, ob er in Wimbledon den Durchbruch schafft, aber seine positive Einstellung und die Unterstützung seines Teams lassen auf eine vielversprechende Zukunft hoffen. Jódar verkörpert den Geist des Sports: Leidenschaft, harte Arbeit und die unbändige Freude am Spiel.