Bublik schockiert tenniswelt: padel als „halbfertiges“ sportprodukt abgetan!

Alexander Bublik, der aktuell auf Platz zehn der ATP-Weltrangliste rangiert, hat für heftige Kontroversen gesorgt. Der Tennisprofi ließ in einem Interview mit The Guardian äußerst abfällige Bemerkungen über Padel fallen und löste damit eine hitzige Debatte aus.

Bubliks harsche kritik an dopa-spezialisten

Der 29-jährige Bublik scheint kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er bezeichnete Padelspieler als „halbfertiges“ Sportprodukt und stellte die Legitimität von Doppelspielern im Tennis generell in Frage. „Das ist kein richtiger Tennis“, so Bublik unmissverständlich. „Das ist eher eine Art von Halb-Tennis. Wer im Einzel nicht mithalten kann, spielt Doppel. Wer im Doppel scheitert, spielt Padel. So einfach ist das.“ Diese Worte trafen schnell den Nerv der Sportwelt und sorgten für Empörung.

Der brasilianische Padel-Star Pablo Lima, ehemaliger Nummer 1 der Weltrangliste, konterte prompt über Instagram: „Wenn man nichts Substantielles zu sagen hat… besser schweigt man.“ Ein klarer Seitenhieb auf Bubliks provokante Äußerungen.

Geld regiert die tennisszene?

Geld regiert die tennisszene?

Doch Bubliks Aussagen beschränkten sich nicht nur auf die Abwertung anderer Sportarten. Er sprach auch offen über die Rolle des Geldes im Profi-Tennis. „Man merkt schnell, dass es ein großes Geschäft ist, wenn man anfängt, mit dem Tennis Geld zu verdienen“, erklärte er. „Titel und schöne Stadien sind schön und gut, aber am Ende des Tages muss man sich seinen Lebensunterhalt verdienen. Das war für mich die erste Motivation, als ich Profi wurde.“

Bubliks frühere Äußerungen zeigen ein ähnliches Muster. Bereits 2023 gestand er, Tennis mit „ganzem Herzen zu hassen“ und betonte, dass er nur wegen des Geldes spiele. „Wenn es kein Geld gäbe, würde ich sofort aufhören“, so der Russe damals.

Die aktuelle Phase scheint jedoch von einer gewissen Zufriedenheit geprägt zu sein. Bublik genießt offenbar den professionellen Zirkus, auch wenn seine Ansichten weiterhin polarisieren. Ob seine Worte eine nachhaltige Wirkung haben werden, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Alexander Bublik ist ein Mann, der es versteht, Schlagzeilen zu produzieren – und das nicht nur auf dem Tennisplatz.