Pirès feiert arsenal-titel: „es ist, wo ich meinen besten fußball spielte!

Die Gunners haben es geschafft! Nach 22 Jahren ohne Meisterschaft jubelt Arsenal wieder, und das sorgt auch bei ehemaligen Spielern für riesige Freude. Robert Pirès, der zwischen 2000 und 2006 das Trikot des Clubs trug, lässt seine Emotionen sprechen und schwärmt von seiner Zeit in London.

Die lange durststrecke ist vorbei

Die lange durststrecke ist vorbei

Drei Jahre lang wurden sie als Verlierer abgestempelt, drei Jahre lang wurde kritisiert, dass das Spiel nicht stimme. Doch nun, da der Titel feststeht, ist die Freude umso größer. „Ich bin sehr glücklich und aufgeregt“, erklärte Pirès im Gespräch mit Canal+. „Es ist ein Verein, der diesen Titel so lange verdient hat. Sie wurden dreimal Zweiter und jedes Mal kritisiert.“ Die ehemaligen Angestellten von Manchester United haben sich in den letzten Jahren an den negativen Schlagzeilen über Arsenal erfreut, doch jetzt ist die Rechnung offen.

Pirès, der 1998 mit Frankreich Weltmeister wurde, betonte seine tiefe Verbundenheit mit dem Arsenal. „Es ist ein sehr besonderer Verein für mich, dort habe ich zweifellos meinen besten Fußball gespielt. Das verdanke ich Arsène Wenger und den Mitspielern, die mich umgaben.“ Der Arsenal-Kader war mehr als nur eine Mannschaft – es war eine Familie. Diese Atmosphäre, geprägt von Respekt und Leidenschaft, hat Pirès nachhaltig geprägt.

Besonders hervorzuheben ist die Arbeit von Trainer Mikel Arteta, der es geschafft hat, das Team wieder zu Höchstleistungen zu führen. „Ich kenne Mikel Arteta gut. Es war sicherlich keine einfache Saison für ihn, er stand unter großem Druck“, so Pirès. Die Diskussionen über den Spielstil mögen andauern, doch die Tatsache bleibt: Arsenal ist wieder Meister. Und das nach einer gefühlt endlosen Wartezeit.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 22 Jahre! So lange mussten die Fans auf diesen Moment warten. Ein Moment, der von Leidenschaft, Kampfgeist und dem unbändigen Willen zum Sieg geprägt ist. Pirès’ Freude ist daher nicht nur eine persönliche, sondern auch eine kollektive – die Freude eines Mannes, der weiß, was es bedeutet, für diesen Verein gespielt zu haben.