Braizat verlässt xamax: was bedeutet das für die zukunft?
Neuchâtel Xamax steht vor einem Neuanfang: Nach anderthalb Jahren an der Seitenlinie verabschiedet sich Anthony Braizat im Sommer vom Verein. Die Entscheidung, den auslaufenden Vertrag des Franzosen nicht zu verlängern, wirft Fragen auf, insbesondere angesichts der bisherigen Saison in der Challenge League.

Die bilanz unter braizat: erwartungen wurden nicht erfüllt
30 Partien leitete Braizat in der Challenge League für die Rouge et Noir, wobei sein Team einen durchschnittlichen Punkteschnitt von 1,3 Zählern pro Spiel erreichte. Eine solide Leistung, aber eben auch nicht mehr als das. Xamax bewegt sich seit Jahren im Niemandsland dieser Liga, und auch unter Braizat gelang es dem dreifachen Schweizer Meister nicht, den Aufstieg in die Super League ernsthaft anzupeilen oder den Abstiegskampf zu vermeiden. Die Erwartungen, die an einen erfahrenen Trainer wie Braizat geknüpft waren, wurden somit nicht vollständig erfüllt.
Doch der Abgang des Franzosen ist mehr als nur ein Trainerwechsel. Es ist ein Zeichen dafür, dass der Verein offenbar einen neuen Kurs einschlagen möchte, weg von der bisherigen Balance zwischen Mittelmaß und Hoffnung. Die Frage, wer Braizats Nachfolge antritt, bleibt vorerst unbeantwortet. Der Verein hat die Suche nach einem geeigneten Kandidaten bereits aufgenommen, doch die Entscheidung dürfte nicht einfach fallen.
Es bleibt abzuwarten, ob der neue Trainer in der Lage sein wird, aus der Mannschaft das Beste herauszuholen und Xamax endlich wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Ein Blick zurück zeigt, dass Braizat zuvor bei Stade Lausanne-Ouchy für Furore sorgte, als er den Verein 2022/23 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Super League führte. Diese Erfahrung könnte nun der Schlüssel sein, um einen Nachfolger zu finden, der ähnliche Erfolge vorweisen kann.
Während Xamax also mit der Trainersuche beschäftigt ist, herrscht in der Tabelle Spannung: Leader Thun findet zurück in die Spur. Der Kampf um die Aufstiegsplätze wird sich also bis zum Saisonende spannend gestalten.
