Bordón verlässt la laguna: traum von der nba-liga rückt näher!
Schock in Teneriffa: Dylan Bordón, das argentinische Ausnahmetalent, hat seinen Vertrag bei La Laguna Tenerife vorzeitig aufgelöst und strebt nun eine Karriere in der NCAA-Liga der USA an. Ein überraschender Schritt für den 21-Jährigen, der bisher als Hoffnungsträger des Teams galt.

Ein abschied mit wehmut und neuen perspektiven
Der junge Guard, der im August 2025 von Gran Canaria nach Teneriffa kam, soll die Chance nutzen, sich im Universitätsbereich zu beweisen und seine Fähigkeiten unter den Augen von NBA-Scouts zu präsentieren. Bordón wird in der kommenden Saison für die San Francisco Dons spielen, ein Schritt, der seine Ambitionen im internationalen Basketball deutlich macht. Sein Vertrag, der ursprünglich noch zwei weitere Staffeln beinhaltete, wurde somit vorzeitig beendet.
Seine Zeit in Teneriffa war zwar kurz, aber nicht ohne Erfolg. In neun ACB-Spielen brachte er es auf durchschnittlich 25 Minuten Einsatzzeit, während er in sechs Champions League-Partien 45 Minuten absolvierte, in denen er 21 Punkte, vier Rebounds und neun Assists erzielte. Im Farmteam glänzte er mit 19,1 Punkten und fünf Assists pro Spiel. Doch der Ruf der amerikanischen Universitätsligen war zu stark, um ihn zu ignorieren.
Die Abgänge häufen sich: Mit Bordón verlässt bereits der fünfte Spieler das Team im Sommer. Neben Patty Mills, Kevin Yebo, Elvar Fridriksson und Thomas Scrubb muss La Laguna Tenerife nun einen kompletten Umbruch im Kader vornehmen. Wie Trainer und Management die entstandenen Lücken füllen werden, bleibt abzuwarten. Der Druck auf die Verantwortlichen steigt, die Weichen für die kommende Saison 2026/27 neu zu stellen.
Die Entscheidung des jungen Argentiniers wirft ein Schlaglicht auf die zunehmende Mobilität von Talenten im modernen Basketball. Immer mehr junge Spieler nutzen die Chance, sich im Ausland zu beweisen und ihren Traum von der NBA-Karriere zu verwirklichen. Bordóns Weg nach San Francisco ist ein Beispiel dafür, wie sich die Wege im Sport kreuzen und neue Karrieremöglichkeiten entstehen können.
