Bologna schockt verona mit 23-mann-kader – febbraro setzt auf dallinga-comeback

Pasquale Febbraro zieht die Notbremse. 23 Namen stehen auf seinem Zettel, 23 Spieler, die am Sonntag um 15 Uhr im Renato Dall'Ara die Serie A-Partie gegen Hellas Verona bestreiten sollen. Die Nachricht kommt pünktlich zur 28. Spieltagung – und sie kommt laut.

Der Coach der Rossoblù hatte zuletzt mit personellen Rätseln zu kämpfen. Jetzt die Erlösung: Thijs Dallinga, erst vor Tagen noch mit Muskelproblemen außer Gefecht gesetzt, ist zurück. Auch Charalampos Lykogiannis kehrt in den Kader, nachdem er die letzten Trainingseinheiten verpasst hatte. Die beiden sind der Hoffnungsträger, um die Offensive wieder in Schwung zu bringen.

Freuler fehlt – miranda und heggem raus

Freuler fehlt – miranda und heggem raus

Doch die Freude hat Risse. Remo Freuler muss zuschauen, Sperre. David Miranda und Emil Ødegaard Heggem fallen komplett aus – beide hatten sich zuletzt mit kleineren Blessuren herumgequält. Für Febbraro heißt das: Umstellen, neu justieren, den Rhythmus nicht verlieren.

Der Blick auf die Liste der Berufenen liest sich wie ein Who-is-Who des aktuellen Bologna-Kaders. Im Tor stehen Federico Ravaglia und Lukasz Skorupski, in der Abwehr Jhon Lucumí, Stefan Posch, Sam Beukema und Co. Das Mittelfeld bekommt mit Lewis Ferguson, Roberto Soriano und Nicolás Domínguez neue Impulse. Vorne lauert neben Dallinga auch Riccardo Orsolini, der zuletzt in Topform schoss.

Die Aufstellung ist noch offen, aber die Marschroute steht: Drei Punkte gegen Verona, um im Kampf um die Europa-League-Plätze nicht den Anschluss zu verlieren. Die Tabelle lügt nicht, und Bologna hat momentan wenig Spielraum.

Für die Fans ist die Botschaft klar: Kommt ins Stadion, bringt Lärm mit. Der Dall'Ara soll kochen. Und Febbraro? Der hat jetzt 23 Gründe, warum er an diesem Sonntag nichts mehr dem Zufall überlässt.