Juve wirft pisa raus – spalletti verzichtet auf drei stars

22 statt 25. So knapp kalkuliert Luciano Spalletti den Kader der Alten Dame für das Heimspiel gegen Pisa. Ohne Vlahovic, Milik und Holm will Juventus Turin heute Abend um 20.45 Uhr im Allianz Stadium den Anschluss an die Spitze der Serie A halten. Die Verletztenliste kostet dem Coach Optionen, nicht aber die Nerven.

Die lücke in der spitze wird zur zerreißprobe

Der Serbe und der Pole fehlen seit Wochen, doch jetzt wird es eng. Mit nur drei echten Stürmern – Openda, David und Conceicao – muss Spalletti die offensive Dichte sicherstellen. Die Lösung: Fluidum. Yildiz und Zhegrova rücken bei Bedarf in die Mitte, McKennie übernimmt die zweite Sturmreihe. Die taktische Freiheit ist gewollt, die Risikobereitschaft Programm.

In der Abwehr dagegen herrscht Luxus. Bremer, Gatti, Kalulu, Cabal – vier Innenverteidiger mit Startelf-Anspruch. Pinsoglio und Perin teilen sich die Ersatzbank, während Di Gregorio die Nummer 1 bleibt. Die Balance stimmt, auch wenn die Tore fehlen.

Der plan gegen pisa

Der plan gegen pisa

Die Gäste aus der Toskana kommen mit der besten Zweikampfquote der Liga. Spalletti hat sich auf pressingresistente Mittelfeldspieler verlassen: Locatelli und Thuram sollen die Räume zukleben, Koopmeiners übernimmt die vertikale Impulsgeber-Rolle. Die Partie wird entschieden zwischen den Strafräumen, nicht vor dem Tor.

22 Spieler, ein Ziel: drei Punkte, um den Abstand auf Mailand nicht weiter wachsen zu lassen. Die Stimmung im Stadion wird kochen, die Erwartungshaltung auch. Für Juve geht es nicht nur um Tabellenpunkte – es geht um die Frage, ob die Breite des Kaders reicht, um die Engstelle in der Spitze zu kompensieren. Die Antwort gibt es heute Nacht.