Betis scheitert an braga – llorentes wut auf den schiedsrichter!

Ein Schock für die Fans des Real Betis: Im Rückspiel des Europa-League-Viertelfinales gegen Sporting Braga ist die Hoffnung auf den Einzug ins Halbfinale geplatzt. Doch die Niederlage wird von einer strittigen Szene überschattet, die Innenverteidiger Diego Llorente zur Weißglut getrieben hat.

Verwirrung um den platzverweis: war es ein fehler des unparteiischen?

Die Gemüter kochten bereits kurz vor der Pause, als Llorente nach einem Zusammenstoß mit Marc Bartra zu Boden ging. Ein heftiger Kopfstoß ließ den Madrilenen sichtlich benommen zurück. Während Llorente am Boden lag, nutzte Braga die Situation skrupellos aus und erzielte das 2:1. Schiedsrichter Davide Massa ließ das Spiel jedoch nicht unterbrechen. Llorente äußerte sich daraufhin mit deutlicher Ironie: „In meiner Meinung ist es schwer zu verstehen, warum der Schiedsrichter das Spiel nicht unterbricht. Es ist schwer, sein Kriterium nachzuvollziehen, denn in der gesamten Liga wird bei einem Zusammenstoß von Köpfen sofort gepfiffen – nur heute nicht. Ich gratuliere dem Schiedsrichter, weil er getan hat, was er wollte.“ Seine Worte zeugen von tiefer Frustration und dem Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein.

Doch Llorente betonte auch, dass das Team sich nicht ausruhen darf: „Wir müssen das schnell hinter uns lassen. In La Liga stehen wichtige Punkte auf dem Spiel, und wir werden alles dafür tun, um sie zu holen. Es ist hart, aber wir dürfen nicht aufgeben. Das hier ist noch nicht vorbei.“

Pellegrinis analyse: fehlerkette führt zum ausscheiden

Pellegrinis analyse: fehlerkette führt zum ausscheiden

Trainer Manuel Pellegrini sah die Situation etwas anders. „Es waren zwei unserer Spieler, die zusammengeprallt sind und sich nicht unterhalten haben. Ich weiß nicht, ob er hätte pfeifen müssen; leider ist der Ball gefallen und sie haben getroffen. In vier Minuten haben sie uns das Spiel entschieden“, erklärte der Coach. Pellegrini führte das Ausscheiden auf eine Verkettung von Fehlern zurück: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber dann haben wir durch unsere eigenen Fehler den Gegner ins Spiel gebracht. Wir sind von fünf hochkarätigen Chancen auf eine Abstimmung verloren.“

Die Gegentore von Braga fielen durch einen Eckstoß und einen Elfmeter. „Bei Braga lief alles, bei uns jedoch nichts. Wir müssen weitermachen, denn noch liegt La Liga vor uns, und wir müssen bis zum Schluss kämpfen.“ Die Entscheidung fiel in der zweiten Halbzeit, als die Defensive des Betis völlig auseinanderfiel.

Die Kontroverse um die Entscheidung des Schiedsrichters wird sicherlich noch lange nachhallen, doch für den Betis gilt es nun, sich auf die Liga zu konzentrieren und die enttäuschende Europa-League-Saison zu vergessen. Die fehlende Konstanz in einem wichtigen Wettbewerb wie der Europa League hat letztendlich den Ausschlag gegeben.