Beljo stürmt zagreb zum titel – augsburgs millionendeal?

Dion Beljo, einst Bundesliga-Stürmer beim FC Augsburg, sorgt derzeit für Furore in Kroatien. Der 24-Jährige sticht in der kroatischen Liga förmlich hervor und katapultiert Dinamo Zagreb dem 26. Meistertitel entgegen. Ein Deal, der den Fuggerstädtern einst vier Millionen Euro einbrachte, scheint sich nun als glänzendes Investment zu erweisen.

Der ex-augsburger blüht in zagreb auf

Schon während seiner Leihe nach Wien ließ Beljo sein Potenzial aufblitzen, obwohl seine Leistungen dort von einigen unglücklichen Aktionen überschattet wurden. Dennoch erzielte er in 49 Pflichtspielen 19 Treffer. Doch in seiner Heimatstadt Zagreb hat der bullige Angreifer eine neue Dimension erreicht. Mit elf Toren in den letzten vier Meisterschaftsspielen ist er in herausragender Form und belegt aktuell den sechsten Platz in der prestigeträchtigen Rangliste des Goldenen Schuhs – vor einigen der Weltstars des Fußballs.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Beljo hat in 79 Spielen für Dinamo Zagreb mittlerweile 38 Tore erzielt, ein Drittel aller bisherigen Treffer der Hauptstädter. Während Harry Kane, Kylian Mbappé und Erling Haaland die europäischen Torjägerlisten dominieren, klettert Beljo unaufhaltsam nach oben. Der Faktor 1,5 für kroatische Tore im Vergleich zu den doppelten Wertungen in Top-Ligen schmälert seinen Erfolg kaum.

Rapid-fans sehnen sich nach offensivpower

Rapid-fans sehnen sich nach offensivpower

Die Fans von SK Rapid Wien, deren Offensive in der aktuellen Saison zu kämpfen hat, dürften sehnsüchtig nach ihren ehemaligen Stürmern schauen. Beljo, der im Jänner 2024/25 bereits bei Rapid Wien unter Vertrag stand, könnte die Antwort auf die Torflaute der Hütteldorfer sein. Doch während er in Wien noch mit Inkonstanz zu kämpfen hatte, präsentiert er sich in Zagreb als kompletter Stürmer.

Die Verantwortlichen von Dinamo Zagreb können sich bereits jetzt zurücklehnen und die Entscheidung loben, Beljo im Sommer für vier Millionen Euro von Augsburg verpflichtet zu haben. Sein Vertrag läuft noch bis 2030, doch angesichts seiner außergewöhnlichen Form wird sich der 24-Jährige wohl bald in einer stärkeren Liga beweisen dürfen. Ob Augsburg jemals bereuen wird, ihn ziehen zu lassen, bleibt abzuwarten.