Becker beendet trainerkarriere: „der zirkus ist nichts für mich“
Boris Becker hat einen Schlussstrich unter seine Trainerkarriere gezogen. Die Tennis-Legende, die einst Novak Djokovic und Holger Rune betreute, erklärte bei einer Veranstaltung vor den Laureus World Sports Awards, dass er keine weiteren Angebote annehmen wird. Ein abschied ohne großes Tamtam, aber mit weitreichenden Folgen für die Tenniswelt.

Becker und klopp: eine seelenverwandtschaft
Der 58-Jährige, der aktuell Mitglied der Laureus Academy ist, ließ wenig Zweifel an seiner Entscheidung. „Ich möchte keine Namen nennen, aber ich wurde oft angesprochen, ob ich in den Trainer-Zirkus zurückkehren möchte. Meine Antwort war immer nein“, so Becker. Er betonte, dass seine beruflichen Prioritäten sich verschoben haben. Der Medienbereich lockt ihn stärker als das intensive Leben an der Seitenlinie.
Becker deutete an, dass er weiterhin als Ratgeber im Hintergrund agieren könnte. „Ich stehe für Anrufe zur Verfügung, wenn jemand mich braucht. Aber das alles diskret, ohne dass es öffentlich wird.“ Es scheint, als ob der ehemalige Wimbledon-Champion seine Expertise weiterhin einbringen möchte, jedoch auf eine Weise, die ihm mehr Freiheit und Flexibilität ermöglicht.
Die neue Rolle: Medienkarriere und Familie
„Ich habe andere berufliche Ziele, ich arbeite viel mehr im Medienbereich“, erklärte Becker. Die zeitaufwendige Arbeit als Coach würde sich mit seinen aktuellen Projekten nicht vereinbaren lassen. Hinzu kommt der Familienzuwachs, der ihm viel Zeit abverlangt. Becker scheint sein Leben neu zu ordnen, wobei die Familie und die Medienarbeit nun im Vordergrund stehen.
Seine Worte klangen entschlossen: „Ich habe eine wundervolle Zeit als Trainer gehabt, aber meine Zeit ist vorbei.“ Ein Kapitel ist abgeschlossen, ein neues beginnt.
