Barella und como: die leihstation, die alles veränderte
Heute Abend sitzt Nicolò Barella auf der Bank. Nicht wegen einer Sperre, nicht wegen einer Verletzung – sondern weil Inzaghi ihn im Pokalspiel gegen Como schont. Und genau das macht diese Partie zu etwas Besonderem: Barella kehrt als Weltklassespieler an den Ort zurück, wo er als 17-Jähriger zum ersten Mal scheiterte.

Der junge vom see, der noch nicht fertig war
Januar 2016. Barella kommt mit wallenden Haaren und der unbändigen Energie eines Teenagers nach Como. Cagliari schickt ihn auf Leihbasis in die Serie B – man erhofft sich, dass er dort reift, Spielzeit sammelt, sich beweist. Der Mann, der diesen Transfer einfädelt, ist Gianfranco Matteoli, Vereinslegende der Sarden und – hier beginnt das Spiel des Schicksals – ehemaliger Meister mit dem Trikot von Inter. Der Kreis schließt sich später.
Barella gibt bei seiner Ankunft in Como das aus, was Nachwuchsspieler eben so sagen: „Ich bin hier, um der Mannschaft beim Klassenerhalt zu helfen.
