Rugby-wm nach spanien? ambition und milliarden-chance!

Spanien träumt groß – und will nicht nur Fußball, sondern auch Rugby auf die Weltkarte bringen. Die Verbandsführung hat offiziell die Kandidatur für die Rugby-Weltmeisterschaften 2035 (Männer) und 2037 (Frauen) eingereicht. Ein ambitioniertes Vorhaben, das das Land vor einer enormen wirtschaftlichen und sportlichen Chance stellen könnte.

Die unterstützung aus höchsten sportinstanzen

Im spanischen Ministerium für Sport wurde die Kandidatur feierlich bekräftigt. Neben Vertretern des spanischen Rugby-Verbands (RFER) waren José Manuel Rodríguez Uribes, Präsident des CSD (Consejo Superior de Deportes), und hochrangige Funktionäre der spanischen Fußball-Föderation (RFEF) und der Liga de Fútbol Profesional anwesend. Die Botschaft ist klar: Spanien steht geschlossen hinter diesem Projekt.

Rodríguez Uribes betonte die wachsende Bedeutung des Rugbys im Land und verwies auf die positiven internationalen Schlagzeilen, die Spanien derzeit genießt – vorwiegend im Sport. “Der Sport ist ein Wirtschaftsmotor und ein wichtiger Faktor für die internationale Sichtbarkeit unseres Landes”, so Uribes. Eine Sichtbarkeit, die durch die Austragung eines Rugby-Weltmeisters erheblich gesteigert werden könnte.

Die RFER schätzt die wirtschaftlichen Auswirkungen auf rund 3 Milliarden Euro, wovon 500 Millionen Euro in Form von Mehrwertsteuer an den Staat fließen würden. Eine schwindelerregende Zahl, die zeigt, welches Potenzial in der Ausrichtung steckt. Aber es geht um mehr als nur Geld.

Mehr als nur eine chance für spanien

Mehr als nur eine chance für spanien

“Es geht darum, das Rugby global zu etablieren”, erklärte RFER-Präsident Juan Carlos Martín ‘Hansen’.