Atlético bangt um platz drei: simeone ohne zweifel!
Diego Simeone hat mit einer überraschenden Feststellung für zusätzliche Spannung im Kampf um die Champions-League-Plätze gesorgt. Bei einer Frage nach dem Einsatz von Antoine Griezmann im Spiel gegen Villarreal antwortete der Trainer des Atlético Madrid mit einem deutlichen Kopfschütteln und der Feststellung: „Wie könnte er denn nicht spielen?“ – ein klares Signal, dass der Fokus voll und ganz auf dem wichtigen Duell liegt.

Die podestplatzierte konstanz des cholo
Für Atlético geht es in La Cerámica um nichts weniger als den sicheren Einzug in die begehrten Champions-League-Ränge. Seit Simeone das Ruder 2011 übernommen hat, etablierte sich der Verein als feste Größe im obersten Segment der Liga – eine beeindruckende Bilanz, die nur durch eine Saison unterbrochen wurde, als Girona in der vergangenen Spielzeit überraschend die Top-Drei eroberte. In zwölf von dreizehn Saisons schaffte es Atlético, mit Barcelona und Real Madrid um die Spitze zu kämpfen. Diese Beständigkeit ist nicht nur für den Verein von enormer Bedeutung, sondern auch für Simeone persönlich, der seine Mannschaft stets in den Kreis der Spitzenklubs zurückführen möchte.
Die wirtschaftliche Tragweite ist enorm: Der Abstand zwischen Platz drei und vier beträgt schätzungsweise sieben Millionen Euro – eine Summe, die für Atlético in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen wird. Doch für Simeone geht es um mehr als nur Geld. Es geht um Prestige, um den Anspruch des Vereins und um die Anerkennung der Arbeit, die er und sein Team leisten. Der Pokalfinal, das Halbfinale in der Champions League und nun der Kampf um Platz drei – Atlético befindet sich auf Erfolgskurs.
Das Hinspiel gegen Villarreal endete mit einem klaren 2:0-Sieg für die Colchoneros, ein Ergebnis, das das Team Rückenwind gibt. Allerdings ist die Liga-Saison für Atlético bisher von Höhen und Tiefen geprägt. Obwohl sie sich aktuell hinter Villarreal in der Tabelle befinden, reicht ihnen bereits ein Unentschieden, um sich den dritten Platz zurückzuholen. Die Abgänge werden nicht vermisst, denn der Wille zum Erfolg ist unverkennbar.
Die vergangenen zwölf Saisons unter Simeone sprechen eine deutliche Sprache: Atlético ist eine Macht im spanischen Fußball. Achtmal gelang es dem Team, sich einen Platz auf dem Podium zu sichern, zwei Mal sogar den zweiten Rang. Nur einmal, in der Saison 23/24, verpasste Atlético die Qualifikation für die Champions League, als Girona überraschend in die Top-Drei eindokelte. Diese Konstanz ist das Ergebnis einer klaren Strategie und einer unerschütterlichen Entschlossenheit. Simeone lässt sich nicht ablenken, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche: den Kampf um die Spitze.
Die Zahlen lügen nicht: Atlético hat in der Saison 2011/12 den fünften Platz belegt. Seitdem ist der Verein zu einem festen Bestandteil der spanischen Fußballelite geworden.
