Atalanta vor dem rückspiel gegen dortmund: positive energie und revanchegelüste
- Atalanta bereitet sich auf das entscheidende rückspiel vor
- Palladino fordert eine leidenschaftliche atmosphäre
- Carnesecchi: „wir wollen den kritikern den wind aus den segeln nehmen“
- Inspiration durch den sieg gegen neapel
- Kovac warnt vor selbstzufriedenheit
- Orgullo und revanche als treibende kräfte
- Die ausgangslage im überblick
Atalanta bereitet sich auf das entscheidende rückspiel vor
Bergamo – Atalanta steht vor dem Rückspiel im Champions-League-Playoff gegen Borussia Dortmund. Nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel muss die Mannschaft von Trainer Raffaele Palladino ein echtes Fußballwunder vollbringen. Trotz des Rückstands herrscht im Lager der Bergamaschi Optimismus. Palladino betonte auf der Pressekonferenz, dass er eine positive Energie spürt, sowohl innerhalb der Mannschaft als auch in der gesamten Stadt.

Palladino fordert eine leidenschaftliche atmosphäre
„Wir brauchen eine glühende Atmosphäre in unserem Stadion“, forderte Palladino. „Dank unserer Fans wollen wir das Ruder herumreißen.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Unterstützung der Zuschauer entscheidend sein wird. Im Falle eines Erfolgs kündigte der Trainer scherzhaft an, er werde mehr als nur ein Abendessen ausgeben.

Carnesecchi: „wir wollen den kritikern den wind aus den segeln nehmen“
Torhüter Marco Carnesecchi teilte die Siegeszuversicht seines Trainers. „Wir werden versuchen, denen, die die italienischen Mannschaften in der Champions League kritisiert haben, das Gegenteil zu beweisen“, sagte er entschlossen. „Wir wollen ein starkes Signal senden und zeigen, wozu wir fähig sind.“
Inspiration durch den sieg gegen neapel
Palladino sieht in dem jüngsten Sieg gegen Neapel eine zusätzliche Motivation. „Der Sieg gegen Neapel war eine Aufholjagd, daher können wir uns auch an diesem Erfolg orientieren“, erklärte er. „Wir brauchen Köpfchen, Qualität, Geduld und Übersicht. Wir werden zu 23 auf dem Platz stehen und von 23.000 Fans unterstützt werden.“
Kovac warnt vor selbstzufriedenheit
Auch auf Seiten von Borussia Dortmund will man sich nicht auf dem komfortablen Vorsprung ausruhen. Trainer Niko Kovac betonte, dass die Qualifikation noch lange nicht in trockenen Tüchern sei. „Die Situation ist 50:50. Wir sind nicht hier, um das 2:0 zu verteidigen, sondern um unser Spiel zu spielen und das Vertrauen hochzuhalten.“
Orgullo und revanche als treibende kräfte
Carnesecchi fügte hinzu, dass er sich geehrt fühle, von Gianluigi Buffon in dessen Fähigkeiten erkannt worden zu sein. „Es ist ein großer Stolz, ich kann es kaum erwarten, ihn zu umarmen und ihm zu danken. Ich stelle ihm ständig Fragen…“ Die Atmosphäre im Team ist spürbar positiv, und die Spieler sind hochmotiviert, eine Überraschung zu schaffen. Atalanta will beweisen, dass sie in der Champions League bestehen können und den Kritikern widerlegen.
Die ausgangslage im überblick
| Team | Ergebnis Hinspiel |
|---|---|
| Atalanta | 0:2 |
| Borussia Dortmund | 2:0 |
