Asllani-roulette dreht sich: klubs buhlen um heidenheims shootingstar
18:49 Uhr – der Countdown läuft. In der neuen Folge „True or Not True“ legen Max Möbus und Christian Falk den Finger in eine Wunde, die sich derzeit quer durch die Bundesliga zieht: Wer bezahlt die Ablöse für Fisnik Asllani?
Die kandidaten stehen fest
Stuttgart, Frankfurt, Leverkusen – ein Trio, das sonst nur in der Champions-League-Planung gemeinsam auftaucht. Diesmal aber geht es nicht um Prestige, sondern um Tempo. Asllanis Zahlen bei Heidenheim (neun Tore, vier Vorlagen in 1.800 Minuten) sind kein Zufall, sie sind ein Warnschuss. Die Spur führt nach Baden-Württemberg, wo Sportdirektor Fabian Wohlgemuth intern schon von „Phase zwei“ spricht: Verkaufen, um zuzugreifen.
Der Haken: Heidenheim will nicht unter 15 Millionen Euro verkaufen. Eine Zahl, die in der Winter-Transferlogik wie ein Tippfehler wirkt, aber marktrealistisch ist. Denn hinter den Kulissen haben sich bereits Berater-Mails und Leih-Anfragen gestapelt. Quelle: BILD, 13.03.2026, 18:18 Uhr.

Was der spieler wirklich will
Asllani selbst schweigt öffentlich, aber seine Entourage deutet an: Er will sofortige Bundesliga-Stammkraft, kein Rotationsprojekt. Das schließt Leverkusen praktisch aus – dort würde er hinter Hofmann, Wirtz und Grimaldi nur die vierte Garde bilden. Frankfurt kann ihm Stammplatz-Chancen versprechen, Stuttgart bräuchte ihn sofort, weht aber mit Abstiegskampf-Gefahr. Die Entscheidung fällt binnen zehn Tagen, sonst bleibt Heidenheim sitzen – und der Preis steigt.
Die Wette: Wer zuerst 14 Millionen plus Boni auf den Tisch legt, erhält einen 21-Jährigen, dessen Marktwert laut Transfermarkt.de in zwölf Monaten bei 25 Millionen liegen könnte. Kein Wunder, dass Möbus und Falk in ihrer Sendung nicht mehr von „ob“ sprechen, sondern nur noch von „wann“.
