Arsenal: zwei hochkaräter vom leistungszentrum sichern champions-league-sieg!

London bebt! Der FC Arsenal hat im Auswärtsspiel gegen Sporting Lissabon einen wichtigen Sieg in der Champions League gefeiert – und das dank einer beeindruckenden Leistung von Spielern, die erst spät ins Rampenlicht rückten. Mikel Artetas taktische Flexibilität und die Tiefe des Kaders haben sich in der entscheidenden Phase bewährt.

Die bank als erfolgsgarant: arsenal trotzt verletzungspech

Die bank als erfolgsgarant: arsenal trotzt verletzungspech

Die Abwehr des Arsenal ist aktuell von Verletzungen geplagt – Timber, Hincapié und Saka mussten gestern Abend zuschauen. Doch anstatt in Panik zu verfallen, nutzte Arteta die Chance, jungen Talenten und erfahrenen Reservisten eine Chance zu geben. Ben White schlüpfte nahtlos in die Rolle des Rechtsverteidigers, Calafiori übernahm links und Madueke sorgte für frischen Wind auf dem Flügel. Das Ergebnis: Eine Einheit ‘B’, die in keiner Weise an Potenzial verlor.

Während Sporting-Trainer Rui Borges nur zwei Wechsel vollzog, griff Arteta tief in seinen Kader und brachte Havertz, Martinelli und den gerade erst 18 Jahre alten Max Dowman – der übrigens schon für Everton in der Premier League traf und damit den jüngsten Torschützen der Liga wurde! Dowman verpasste zwar gestern seinen zweiten Treffer, aber die Leistung der eingewechselten Spieler war überragend.

Gabriel Martinelli und Kai Havertz bewiesen ihre Wertigkeit, als sie in der Nachspielzeit den Siegtreffer für Arsenal erzielten – ein Tor, das gleichzeitig den vierten Treffer in dieser Champions-League-Saison markiert, der von Spielern von der Bank erzielt wurde. Ein neuer Wettbewerbsrekord!

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Arsenals Reservisten haben in dieser Saison bereits 38 Tore (24 Treffer und 14 Assists) erzielt – mehr als jedes andere Team in Europa. Kein Zufall, dass Arsenal auch in der Premier League führend ist, wenn es um späte Tore geht (8).

“Gabi (Martinelli) kam rein und hatte sofort einen enormen Einfluss. Kai (Havertz) auch. Und Max, natürlich. Wir brauchten sie wirklich, und wir sind sehr stolz auf ihre Leistung“, erklärte Arteta nach dem Spiel. Seine Worte unterstreichen die Bedeutung einer breiten und qualitativ hochwertigen Bank in einer Saison, die aufgrund des dichten Terminkalenders eine enorme Belastung für jeden Spieler darstellt. Wie Arteta bereits im September betonte: “Die Spieler müssen 70 oder 74 Spiele in einer Saison absolvieren. Das ist noch nie dagewesen. Bei solch hoher Intensität können sie das nicht durchhalten, daher braucht man mehr Spieler.”

Die Transferkosten für die 24 Spieler im Arsenal-Kader belaufen sich auf stolze 1,23 Milliarden Euro, wobei rund 440 Millionen Euro auf die Spieler entfallen, die regelmäßig im Rotationsplan stehen. Ein teurer Kader, aber seine Qualität zahlt sich nun aus.

Die Bilanz der Leistungsträger ist beeindruckend: Sie tragen nicht nur zur Dominanz in der Liga bei, sondern auch dazu, dass Arsenal in der Champions League bestehen kann. Ein Beweis dafür, dass der Kader des FC Arsenal nicht nur Spitze hat, sondern auch eine außergewöhnliche Tiefe.