Arsenal wirft bayer raus, psg demoliert chelsea – europapokal ohne gnade

Kein Drama, keine Wende, nur kalte Perfektion. Arsenal zerlegt Bayer Leverkusen 2-0, PSG lässt Chelsea in der eigenen Arena mit 0-3 verdursten – und schon steht das Viertelfinal-Menü fest: Arteta gegen Sporting, Mbappé & Co. gegen Madrid.

Chelsea schaut verloren, stamford bridge flüchtet schon nach 14 minuten

Die Blues brauchten ein Wunder, bekamen eine Lektion. Bereits nach 6 Minuten nutzt Kvaratskhelia ein Stolpern von Sarr, kurz danach knallt Barcola aus 18 Metern den Deckel drauf. Der Anschlusstreffer von Delap (61.) währt Sekunden, im Gegenzug zimmert Mayulu das 0-3 – Treffer, der die Ränge leert. Chelsea verlässt als erster englischer Klub diese K.o.-Phase ohne jede Ehre.

Rosenior stapft wortlos in den Tunnel, die Statistik zeigt 2 Torschüsse im ersten Durchgang – beide von PSG. Stamford Bridge hatte schon vor der Pause den Geruch von verbranntem Gras und gebrochenen Träumen.

Arsenal spielt nach lehrbuch, bayer kriegt keine luft

Arsenal spielt nach lehrbuch, bayer kriegt keine luft

Mikel Arteta verlangt Pressing ohne Ball, Leverkusen folgt dem Befehl, hinten zu bleiben. Der Bann bricht beim 36.: Eze nimmt eine Flanke mit der ersten Berührung perfekt, der zweite Kontakt trägt das Leder genau ins Kreuzeck. Die zweite Glanznummer liefert Declan Rice – 63. Minute, Doppelpass, Schlenzer, 2-0. Blaswich streckt sich, erreicht nur Luft.

Saka hätte noch das dritte Kunstwerk geliefert, doch der Bayer-Keeper wehrt mit den Fingerspitzen ab. Am anderen Ende rettet Raya mit einer Katzenreflex-Parade gegen Wirtz’ abgefälsften Schuss – der einzige deutsche Aufreger an diesem Abend.

Die karten für das viertelfinale liegen offen

Die karten für das viertelfinale liegen offen

Paris wartet auf den Gewinner von Bayern gegen Atalanta, Arsenal trifft auf Sporting. Real Madrid düpierte den FC Porto ebenfalls locker, das spanische Clásico im Halbfinale ist damit weiter möglich. Die großen Namen kehren zurück, die kleinen Hoffnungen sind abgeschossen.

Für Chelsea heißt es nun: 180 Minuten Europa-League-Träume in 90 Minuten versenkt. Für Arsenal: Die Maschine dampft, und Arteta lächelt nur kurz – er kennt die nächste Hürde. Die Champions League ist kein Ort für Sentimentalitäten, sondern für Auftritte wie diese: kalt, laut, unerbittlich.