Arsenal raubt leverkusen den sieg: elfmeter-skandal sorgt für empörung
Ein Pfiff in der 89. Minute lässt Leverkusen erstarren. Arsenal gleicht aus, doch der Elfmeter, der den 1:1-Ausgleich bringt, ist höchst umstritten. Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe schlägt auf X empört zurück: „No PEN!“ Der Vorwurf: Schwalbe. Der Gescholtene: Noni Madueke. Der Nutznießer: Kai Havertz.
Die Szene ist schnell erzählt, die Wirkung wird nachhallen. Malik Tillman setzt zur Grätsche an, Madueke fällt. Kontakt? Minimal. Ein Körper trifft einen Fuß, der sich eben noch bewegt hat. Dann fliegt der Arsenal-Angreifer. Gräfe sieht „keinen legitimen Grund“, den Strafstoß zu geben. Schiedsrichter Halil Umut Meler bleibt trotz VAR-Check dabei. Die Folge: Leverkusen muss mit einem 1:1 nach Hause fahren, das sich wie eine Niederlage anfühlt.

Dfb-schiri des jahres 2011 empört über uefa-linie
Gräfe legt nach. Er attackiert nicht nur den Kollegen am Monitor, sondern auch die Vorgaben aus Nyon. Roberto Rossetti, Chef der UEFA-Schiedsrichter, lasse nur „die absolut krassesten Fehler“ korrigieren. Der Videobeweis sei dafür da, Handtore oder komplett falsche Elfmeter zu verhindern – nicht, um Schwalben wie diese zu sanktionieren. „Das ist keine klare Fehlentscheidung, das ist ein Interpretationsfehler auf höchstem Niveau“, wettert Gräfe.
Leverkusens Sportchef Simon Rolfes spricht von „internationaler Härte“, die es früher gegeben habe. Heute? „Weit entfernt.“ Trainer Kasper Hjulmand ist klar: „Kein Kontakt, kein Elfmeter.“ Die Werkself hatte 88 Minuten lang die Kontrolle, dann holte ein Sturz sie zurück auf den Boden der Champions-League-Realität.
Die Statistik lügt nicht: Leverkusen erkämpfte sich 1,2 xG, Arsenal nur 0,9. Die höhere Effizienz? Ein Schiri-Pfiff. Die Rückspiel-Voraussetzung? Gebrochen. Die Botschaft an die UEFA? Fällt ins Leere.
