Andersson bei höj elite: kann er den abstieg verhindern?
Lasse Andersson, der schwedische Handball-Star, hat eine ambitionierte Mission übernommen: Er soll HÖJ Elite vor dem Abstieg bewahren. Der Wechsel vom Hauptstadtklub Füchse Berlin zum dänischen Verein erfolgte im Sommer, doch die Lage ist ernst. HÖJ kämpft in der Relegationsrunde um den Klassenerhalt, und die bisherigen Ergebnisse lassen wenig Hoffnung aufkommen.
Die ehrgeizigen pläne scheitern am tabellenkeller
HÖJ Elite hatte mit Andersson, sowie mit weiteren namhaften Neuzugängen wie Michael Damgaard, Till Klimpke, Hampus Wanne und Jannick Green, eigentlich einen Angriff auf die Spitze der dänischen Liga geplant. Doch die Realität sieht anders aus. Nach 26 Spielen der regulären Saison belegte das Team den vorletzten Platz. Nur der Tabellenletzte steigt direkt ab, was HÖJ zum Glück ersparte. Die Chance zur Rettung bietet die Qualifikationsrunde, in der die Teams der Plätze 9 bis 13 um den Verbleib in der Liga kämpfen.
Doch auch hier steht HÖJ vor einem Scherbenhaufen: Nach zwei Spielen gab es zwei Niederlagen. Der Abstieg in die Relegation gegen ein Team aus der 1. Division, der zweiten dänischen Liga, ist somit drohend. Mögliche Gegner wären Aarhus Handbold oder Anderssons Ex-Klub KIF Kolding. „Ich bin sicher, dass sie nicht absteigen“, erklärte Andersson noch vor Beginn der Relegationsrunde. Seine Worte sind ein Hoffnungsfunke, doch die Zeichen stehen schlecht.

Andersson formt eine neue kultur
Andersson hat sich bei HÖJ Elite klare Ziele gesetzt. „Mein Ziel ist, dass wir Stück für Stück höher in der Liga kommen und eine Winner-Kultur aufbauen“, so der Skandinavier. Sein Ehrgeiz geht sogar so weit, dass er die Meisterschaft anpeilt: „Das Ziel ist 100 Prozent, um die Meisterschaft mitzuspielen. Wenn das nicht so wäre, dann würde ich etwas anderes machen.“ Eine ambitionierte Ansage, angesichts der aktuellen Tabellenlage.
Die kommenden Spiele werden entscheidend sein. Kann Andersson seine Mannschaft motivieren und die Wende herbeiführen? Oder wird HÖJ Elite den Abstiegskampf doch noch verlieren? Die Antwort wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ein Fakt aber ist klar: Andersson hat sich HÖJ Elite angenommen und will mit aller Kraft zum Erfolg führen – auch wenn die Aufgabe immens erscheint.
