America’s cup: usa kehrt zurück – dramatik vor neapel!
Ein Schock ist abgewendet: Das American Racing Challenger Team USA ist offiziell für den America’s Cup 2026 in Neapel zugelassen. Nur knapp vor Ablauf der Meldungsfrist am 31. März sicherte sich das Team aus Newport die Teilnahme und rettet damit die traditionsreiche US-amerikanische Beteiligung an der ältesten Sporttrophäe der Welt.

Die usa – eine erfolgsgeschichte mit unterbrechung
Seit 1851, dem Jahr der Premiere, war stets ein US-amerikanisches Team am Start. Der Rückzug von American Magic im vergangenen Oktober hatte die Gefahr einer erstmals in der Geschichte des America’s Cups fehlender US-Repräsentation geschaffen. American Racing springt nun ein und stellt sicher, dass die Vereinigten Staaten, die den Cup stolze 132 Jahre lang verteidigten, weiterhin vertreten sind. Der Name des Wettbewerbs ist übrigens nicht von dem Land, sondern von der 1851 siegreichen Yacht „America“ abgeleitet.
Die Entscheidung ist nicht nur sportlich, sondern auch kulturell von Bedeutung. Die lange Tradition der amerikanischen Teams hat das Rennen maßgeblich geprägt und zur Popularität des America’s Cup beigetragen. Die Rückkehr des American Racing Challenger Team USA ist ein deutliches Zeichen für die anhaltende Bedeutung des Sports in den Vereinigten Staaten.
Insgesamt sind nun sechs Teams für den Kampf um den America’s Cup gemeldet. Titelverteidiger ist das Team New Zealand, gefolgt von Luna Rossa (Italien), Athena Racing (Großbritannien), Team Alinghi (Schweiz) und der K-Challenge (Frankreich). Die Konkurrenz verspricht hochkarätig und spannend zu werden.
Ab 2027 wird der Wettbewerb erstmals im Zweijahresrhythmus ausgetragen, was die Intensität und den Innovationsdruck auf die Teams weiter erhöhen wird. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und die Welt des Segelsports fiebert dem Duell in Neapel entgegen. Die Frage ist: Können die Amerikaner nach so langer Abwesenheit wieder in den Kampf um den Sieg eingreifen und die lange Tradition ihrer Nation fortsetzen?
