Altmaier bricht in eastbourne ein – wimbledon in gefahr?

Schock für den deutschen Tennis-Sport: Daniel Altmaier musste sein Achtelfinalmatch in Eastbourne überraschend vorzeitig aufgeben. Der Kempener, der in Halle noch das Halbfinale erreicht hatte, verletzte sich bei einem Ausrutscher und musste aufgeben – ein bitterer Rückschlag vor dem prestigeträchtigen Rasenturnier in Wimbledon.

Ein sturz, der alles verändert hat

Ein sturz, der alles verändert hat

Die Partie gegen den Belgier Zizou Bergs verlief bisher nicht nach Plan für Altmaier. Nach dem Verlust des ersten Satzes mit 3:6 kämpfte er im zweiten Satz, geriet aber in Führung, als er plötzlich das Gleichgewicht verlor. Der Sturz wirkte sich unmittelbar auf sein Spiel aus und die medizinische Unterbrechung, in der Ärzte Knie und Hüfte des 27-Jährigen untersuchten, deutete auf eine ernsthafte Verletzung hin. Kurz darauf gab Altmaier kampflos auf.

Die Zusammenarbeit mit Dustin Brown, die vor der Rasensaison begann, hatte zuvor erste Erfolge beschert und Altmaier in der Weltrangliste auf Platz 59 verbessert. In Halle hatte er sich als einer der stärksten deutschen Spieler präsentiert und das Publikum begeistert. Doch nun droht ein jähes Ende seiner Erfolgsserie.

Als einziger deutscher Teilnehmer in Eastbourne hatte Altmaier zuvor einen Erfolg gegen den US-Amerikaner Aleksandar Kovacevic gefeiert. Doch gegen Bergs fand er kein Mittel und erlebte ein frustrierendes Ende. Die Frage, ob er rechtzeitig fit werden kann, um in Wimbledon anzutreten, bleibt offen. Die Wimbledon-Ära, die am Montag beginnt, könnte für den Tennisprofi in diesem Jahr eine bittere Enttäuschung werden.

Die Verletzung von Altmaier wirft einen Schatten auf die deutschen Hoffnungen im Herrenbereich beim wichtigsten Rasenturnier der Welt. Ob er seine Teilnahme rechtzeitig wiederherstellen kann, entscheidet sich nun in den nächsten Tagen. Ein frühzeitiger Ausscheiden würde nicht nur für ihn, sondern auch für den deutschen Tennis-Sport einen herben Schlag bedeuten.