Alonso-offensive: liverpool und city buhlen um den heißesten trainer der saison 2026

Xabi Alonso spielt verrückt. Während Pep Guardiola in Manchester mit dem Abflug-Modus kämpft und Arne Slot in Liverpool nur noch mit der ChampionsLeague pokert, steht der 44-Jährige plötzlich wieder im Rampenlicht – obwohl Real Madrid ihn vor Jahren rauswarf.

Sein berater bestätigt: mehrere klubs haben bereits vorgelegt

Sein berater bestätigt: mehrere klubs haben bereits vorgelegt

„Er hat konkrete Anfragen für 2026 liegen“, sagt Iñaki Ibáñez im Gespräch mit „WinWin“. Keine Worthülsen, keine Halbwertszeit. Die Nachricht kommt direkt, ohne PR-Firnis. Und sie trifft mitten in die Transfer-Fetischisten, die seit Wochen in Twitter-Threads und Podcasts über ein angebliches Liverpool-Abkommen rätseln. Ibáñez wischt das weg: „Alles nur Medien-Spekulation.“

Die Zahl 19 steht für Liverpool. 19 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. Slot kann noch so viele Pressekonferenzen mit Controlling-Sprech füllen, die Meisterschaft ist weg. Der FA-Cup und die Königsklasse bleiben. Genau dort, in dieser prekären Lage, taucht Alonsos Name wieder auf – wie ein Phantom, das die Rufe nach frischem Wind befeuert.

Manchester City plant offenbar schon weiter. Intern sickert durch, dass der Klub heimlich Kontakt zum Umfeld des Basken gehalten hat. Guardiolas Vertrag läuft 2025 aus. Die Logik: wenn der Katalane geht, soll Alonso direkt nachrücken. Kein Übergangs-Co, kein Interim, sondern der Mann, der Bayer Leverkusen aus der Bedeutungslosigkeit katapultierte und mit der „Werkself“ historisches Double schaffte.

Dabei war sein Madrid-Abenteuer ein Rohrkrepierer. Wenige Monate, wenig Punkte, viel Gezeter. Gareth Bale sagte später, die Entlassung habe ihn „nicht überrascht“. Doch der Markt vergisst schnell. Was zählt, ist die Bilanz in Leverkusen: 51 Spiele ohne Niederlage, ein Stil, der zwischen Lokomotive und Ballett schwankt, und die Gabe, junge Spieler zu Multiplikatoren zu machen.

Die Frage ist nicht mehr, ob Alonso 2026 wechselt, sondern wohin. Liverpool mit der Tradition, aber ohne Titel-Garantie? City mit dem Geld, aber dem Nachfolge-Druck eines Jahrhundert-Coaches? Oder ein dritter Klub, der gerade jetzt still seine Fühler ausstreckt? Ibáñez betont, dass Alonso „alle Varianten prüft“. Das klingt nach Offenheit, ist aber ein Macht-Spiel. Je länger er wartet, desto höher steigt der Preis – und die Begierde.

Der Sommer 2026 rückt näher. Guardiola schielt bereits auf die Nationalmannschaft, Slot könnte in Liverpool vor die Tür treten. Alonso aber sitzt am längeren Hebel. Er hat das Angebot, sich den nächsten Klub nach Strategie und Vision auszusuchen. Die Vereine buhlen, die Berater verhandeln, die Fans träumen. Und mitten drin ein Coach, der einmal bei Real gescheitert ist – und nun bereit ist, den Big Three zu zeigen, was er wirklich kann.