Algerien revolt: messi-rote karte – fifa-beschwerde nach wm-pleite!
Schock und Empörung
in Algerien! Nur wenige Stunden nach der deutlichen 0:3-Niederlage gegen Argentinien hat der algerische Fußballverband offiziell Beschwerde bei der Fifa eingereicht. Im Zentrum der Kritik: Die fragwürdige Leistung des Schiedsrichter-Teams, insbesondere im Hinblick auf mehrere strittige Situationen, die den Spielverlauf entscheidend beeinflusst haben könnten.
Der messi-rempler, der algerien erzürnt
Die heißeste Szene des Spiels ereignete sich in der 31. Minute. Lionel Messi, der argentinische Superstar, traf Aïssa Mandi, Algeriens Kapitän, mit einer offenen Sohle am Schienbein. Während Messi weiterspielen durfte, moniert der algerische Verband nun, dass es sich hierbei um einen klaren Fall für eine Rote Karte gehandelt hätte. „Die Beschwerde konzentriert sich in erster Linie auf diesen groben Foulspiel, der nach allgemeiner Auffassung eine Rote Karte verdient hätte“, erklärte eine Quelle des Verbandes gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Es ist mehr als nur ein Rempler – es ist ein Symbol für die erlebte Ungerechtigkeit.
Doch es blieb nicht beim Messi-Vorfall. Auch zwei weitere Szenen, in denen argentinische Spieler mit Ellbogenstößen zu Boden gingen, hätten laut algerischen Angaben ebenfalls den Ausschluß des Gegenspielers nach sich ziehen müssen. Der VAR, die Video Assistant Referee, blieb in diesen entscheidenden Momenten jedoch auffällig stumm. „Der VAR hätte eingreifen müssen“, betonen die Algerier, enttäuscht von der fehlenden Unterstützung durch die Technologie.
Die algerische Quelle fährt fort: „Wir sagen nicht, dass die argentinische Mannschaft nicht stark war, aber wir können angesichts solcher Ungerechtigkeiten nicht schweigen.“ Eine deutliche Ansage, die die Frustration und das Unverständnis des algerischen Teams und Verbandes widerspiegelt. Die FIFA muss sich dieser Kritik stellen.
Auch der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich, der die Szene für MagentaTV analysierte, ist sich einig: „Für mich ist das eine Rote Karte. Wir haben in der Bundesliga zahlreiche Beispiele, wo ein solches Foul mit Rot bestraft wurde. Ob er es absichtlich wollte oder nicht, ist irrelevant – die rote Karte wäre angezeigt gewesen.“ Ironischerweise nutzte Messi den Vorteil, der ihm durch die fehlende Strafe geboten wurde, um Argentinien in Führung zu bringen und später sogar drei Treffer zu erzielen, womit er den WM-Rekord von Miroslav Klose erreichte.
Während Argentinien bereits einen Fuß in der nächsten Runde hat, kämpft Algerien nun auf zwei Fronten. Sportlich müssen sie am Dienstag (5 Uhr MESZ) gegen Jordanien antreten, wo ein Sieg zur Qualifikation für das Achtelfinale unerlässlich ist. Gleichzeitig hoffen sie nun auf eine wohlwollende Prüfung ihrer Beschwerde durch die FIFA – ein David gegen Goliath-Kampf, der die Augen der Fußballwelt auf Algerien richtet.
