Alcaraz zerquetscht báez in 69 minuten – sinner-duell rückt näher

303 Tage hat es gedauert, bis Carlos Alcaraz wieder Sand zwischen den Zähnen hatte. In Montecarlo antwortete er mit einer Demontage: 6-1, 6-3 gegen Sebastián Báez, nur 69 Minuten, kein Satzverlust, kaum mit Schweißperlen. Die Arena Rainiero III jubelte, selbst Usain Bolt vergaß, dass er eigentlich nur Gast sein wollte.

Sinner wartet – und die statistik auch

Die Klatsche gegen Báez war Programm. Jannik Sinner hatte tags zuvor Ugo Humbert mit 6-3, 6-2 versenkt, nun musste Alcaraz nachlegen. So lautet das Gesetz der neuen Tennis-Arena: Wer zuerst patzt, fliegt aus der Pole-Position im Ranking. Beide liegen bei 66 Wochen Platz eins – ein Krimi, der sich auf 19 gemeinsamen Turnieren in Zahlen gipfelt: 10-9 für Sinner. Jeder Punkt zählt doppelt.

Die Choreografie ist längst perfekt: Restaurant-Check-in, Training nebeneinander, dieselbe Uhrzeit auf dem Center Court. Alcaraz ließ sich nichts bieten. Schon der erste Return krachte zur Ecke, als wolle er das Netz mitnehmen. Báez bekam den Ball nicht mehr unter Kontrolle, schaffte nur ein einziges Break, das sofort wieder abgebaut wurde. „Punto a punto“, rief Coach Samuel López – mehr Input war nicht nötig. Die neue Nike-Kollektion in Blau erhielt ihr Debut, das nächste Outfit kommt erst in Paris.

Die sand-gala geht in runde zwei

Die sand-gala geht in runde zwei

Mittwoch ist frei – ein Geschenk für die Knochen, bevor Tomás Martín Etcheverry die nächste Herausforderung wirft. Der Argentinier schickte Grigor Dimitrov raus, erstmals seit zwölf Jahren außerhalb der Top 100. Für Alcaraz ist das ein Warnschuss. Sinner und er haben die letzten 19 Turniere unter sich ausgetragen, wer in Monte Carlo gewinnt, führt auch die ewige Bilanz an. Die Jagd auf den Thron hat wieder einen Namen: Sand.