Alcaraz: verletzungsausfall in madrid, golf-rivalität mit murray!

Madrid – Carlos Alcaraz, der Shootingstar des Tennis, musste seinen Start in Madrid aufgrund seiner Handgelenksverletzung absagen, die er sich beim Turnier in Barcelona zuzog. Doch der Weltranglisten-Zweite nutzte seinen Besuch in der spanischen Hauptstadt, um seine Stiftung zu unterstützen und einen Einblick in seine aktuelle Situation zu geben.

Neuer fokus: alcaraz übernimmt mehr verantwortung im team

Neuer fokus: alcaraz übernimmt mehr verantwortung im team

Die jüngste Veränderung im Umfeld des 22-jährigen Murcianers ist ein deutlicher Schritt in Richtung mehr Eigenverantwortung. Nach der Trennung von Juan Carlos Ferrero übernimmt Samu López die Rolle des ersten Trainers. Alcaraz selbst betont, dass er nun stärker in die Entscheidungen eingebunden ist: „Ich habe jetzt sozusagen Mitspracherecht. Ich kann meine Meinung äußern, Entscheidungen treffen und kommunizieren, wann ich eine Pause brauche und wann ich trainieren muss.“

Es sind die Erfahrungen der letzten drei Jahre, die ihn geprägt haben, so Alcaraz. „Es gab viele Höhen und Tiefen, aus denen wir viel lernen mussten. Früher haben mich der Druck und die Nervosität überwältigt. Jetzt nehme ich es viel gelassener, ruhiger und genieße es mehr auf dem Platz.“ Der Gewinn der Australian Open untermauert diese Entwicklung, die ihn zu einem reiferen und stabileren Spieler gemacht hat.

Doch der fehlende Auftritt in Madrid schmerzt. „Wenn man nicht hier in Madrid spielen kann, ist das Gefühl einfach anders. Mir geht es gut, aber es könnte besser sein“, räumte Alcaraz ein. Die Sehnsucht nach der Normalität ist groß, insbesondere nach einem Besuch in seiner Heimat Murcia. „Wenn ich nach Murcia zurückkehre, bin ich wie ein Kind. Ich vergesse für einen Moment, dass ich Tennis spiele, und bin einfach ich selbst.“

Neben dem Tennis hat Alcaraz noch eine weitere Leidenschaft: den Golfsport. „Im Golf geht es vor allem darum, gegen sich selbst anzutreten. Je mehr man sich verbessert, desto mehr zieht es einen in seinen Bann.“ Sein Ziel für 2026? Ein Handicap von 5 zu erreichen – derzeit liegt er bei 12. Und da ist da noch die Rivalität mit Andy Murray: „Ich muss ehrlich sein: Wenn wir gegeneinander spielen, dann schlägt er mich regelmäßig. Aber das ist mein zweites mittelfristiges Ziel: Wenn ich Handicap fünf erreiche, werde ich ihn besiegen.“

Die Diskrepanz zwischen dem Weltstar auf dem Tennisplatz und dem entspannten Jungen aus Murcia zeigt, wie wichtig es für Alcaraz ist, seine Wurzeln nicht zu vergessen. Es ist dieses Fundament, das ihm auch in zukünftigen Herausforderungen Kraft geben wird.

n ,n