Alavés: ángel pérez – vom nobody zum schlüsselspieler im titelrennen
Nur wenige Monate ist es her, dass Ángel Pérez in Vitoria weitgehend unbekannt war. Doch der junge Spanier hat sich rasch zum unverzichtbaren Zahnrad im Alavés-Angriff entwickelt, insbesondere seit der Amtsantritt von Quique Sánchez Flores. Seine Entdeckung und sein Aufstieg sind eine Geschichte, die zeigt, dass in scheinbar ruhigen Gewässern oft große Talente schlummern.

Die wende mit quique sánchez flores
Pérez, der aus Zaragoza stammt, scheint die Ruhe bewahrt zu haben, während er seinen Traum lebt. Die Ankunft von Quique Sánchez Flores markierte einen entscheidenden Wendepunkt. „Das Team verbessert sich merklich“, so Pérez. „Wir holen regelmäßig Punkte, was in dieser Liga von enormer Bedeutung ist. Quique hat klare Vorstellungen und vermittelt sie perfekt an die Mannschaft. Das ist auf dem Platz zu sehen.“ Er spricht von einer Entwicklung, die weit über das bloße Funktionieren hinausgeht – es ist ein Prozess des Wachstums und der stetigen Verbesserung.
Das Duell gegen Real Sociedad steht unmittelbar bevor, und die Spannung ist greifbar. „Jedes Spiel ist wichtig, aber solche Derbys sind immer mit einer besonderen Motivation verbunden“, betont Pérez. Er weiß, dass die Aufgabe gegen die Bascos alles andere als einfach sein wird. „Real Sociedad ist zu Hause sehr stark. Wo ihr Kopf gerade steckt, weiß ich nicht, aber unser Kopf ist klar – wir wollen die drei Punkte.“ Diese Klarheit im Fokus ist es, die dem Alavés Stärke verleiht.
Die Unterschiede zwischen der zweiten und ersten Liga sind für den jungen Offensivmann deutlich spürbar. „Der körperliche Aspekt ist spürbar, das Spielniveau ist höher, der Ball rollt ständig. Es ist sehr physisch.“ Er hat sich an die höheren Anforderungen angepasst und seine Stärken geschickt eingesetzt. Seine bevorzugte Position als Flügelspieler bietet ihm die Freiheit, die er braucht, um sein Können zu entfalten. „Dort kann ich meine Fähigkeiten am besten zeigen, weil ich weiß, dass ich einen Kollegen hinter mir habe und im Angriff etwas freier agieren kann.“
Die Resilienz der Mannschaft ist ein weiteres Merkmal, das Pérez hervorhebt. „Es ist eine der besten Eigenschaften, die wir haben. Wir wissen, wie man sich nach harten Schlägen wieder aufrappelt. Das haben wir in Vigo gesehen und auch gegen Osasuna, als wir uns nach einem Elfmeter foul zurückgekämpft haben. Das macht uns besser.“ Diese Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden, ist ein entscheidender Faktor im Kampf um dieisterschaft.
Pérez blickt zurück auf seine ersten Monate in Vitoria mit Zufriedenheit. „Ich könnte mir kaum mehr wünschen. Ich kann sagen, dass ich mich noch nicht vollständig eingelebt habe. Ich habe noch viel mehr zu geben – dem Team und den Fans.“ Er arbeitet hart daran, sich weiterzuentwickeln und sein Potenzial voll auszuschöpfen. Die Fans können sich auf weitere Leistungen freuen. Ein klares Zeichen dafür ist die Taktik, den Strafraum mit Hereingaben zu besetzen, da Alavés zwei der besten Kopfballspieler der Liga in seinen Reihen hat.
Pérez’ Weg zum Profifußballer ist eine Geschichte, die von Leidenschaft und harter Arbeit erzählt. „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich heute hier stehe. Ich nehme das alles als einen Traum wahr und genieße es in vollen Zügen.“
