Akpa akpro glänzt, politano enttäuscht: verona gegen neapel im check
Verona, 28. Februar – Es war kein großes Fußballfest, aber es war aufschlussreich. Während Akpa Akpro auf Seiten von Sammarcos Mannschaft der klare Aktivposten war, erlebte Politano auf der anderen Seite einen dieser grauen Nachmittage, an denen man am liebsten unsichtbar wäre. Conte wird das nicht gefallen haben.
Akpa akpro: der mann, der den unterschied machte
In einem Spiel, das lange Zeit von Mittelmäßigkeit geprägt war, stach Akpa Akpro heraus wie ein Faustschlag ins Gesicht der Gleichförmigkeit. Sein Einsatz, seine Präsenz im Mittelfeld, seine Bereitschaft, Zweikämpfe anzunehmen – das war genau das, was Sammarcos Team in diesem Moment brauchte. Kein Blendwerk, keine Showeinlagen. Nur Substanz.

Politano und ein nachmittag zum vergessen
Auf der Gegenseite lief bei Politano schlicht nichts zusammen. Der Außenstürmer, sonst ein verlässlicher Unruhestifter in Contes System, blieb blass, ideenlos, wirkungslos. Solche Tage gehören zum Fußball – aber ausgerechnet in einem Spiel, das Neapel hätte kontrollieren wollen, kommt das zur Unzeit. Conte ist kein Trainer, der Underperformance kommentarlos durchgehen lässt.
Was bleibt nach diesem 28. Februar in Verona? Ein Beweis dafür, dass Einzelspieler Spiele prägen können – in beide Richtungen. Akpa Akpro hat seinen Namen in die Schlagzeilen gespielt. Politano muss liefern, bevor andere Fragen gestellt werden.
