Ajeti droht abschied: finanzielle hürden bei basel?

Ein überraschender Knackpunkt im Sturm von Basel: Albian Ajeti könnte tatsächlich den FCB verlassen. Der 18-jährige Giacomo Koloto wird dem Schweizer Nationalspieler immer wieder vorgezogen, und nun mehren sich die Gerüchte um einen möglichen Abgang des Stürmers.

Die gehaltsvorstellung als stolperstein

Die gehaltsvorstellung als stolperstein

Wie 4-4-2.ch exklusiv berichtet, hält Ajeti einen Wechsel grundsätzlich für möglich – allerdings nur, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Sein Vertrag beim FC Basel soll ihn zu den Top-Verdienern der Super League zählen, was angesichts seiner bisherigen Leistungen in dieser Saison durchaus kritisch zu sehen ist. Nur drei Treffer in 28 Ligaspielen sprechen eine deutliche Sprache, und der letzte Erfolgserlebnis liegt bereits einige Wochen zurück – am achten Spieltag gegen Servette.

Die Wahrheit ist brutal: Ein erneuter Aufschwung in Basel scheint unwahrscheinlich. Es sei denn, Ajeti findet zu alter Form zurück und liefert konstant. Denn die Konkurrenz durch junge Talente wie Koloto – der scheinbar Trainer Raphael Wicky anspricht – ist real.

Wo könnte Ajeti hin? Die Antwort liegt vermutlich im Nahen Osten. Dort würden die finanziellen Möglichkeiten für den Angreifer erheblich steigen und er könnte tatsächlich das Gehalt einstreichen, das er sich wohl wünscht. Allerdings gibt es derzeit noch keine konkreten Interessenten, was die Situation für Ajeti zusätzlich kompliziert macht. Die Frage ist, ob er bereit ist, für ein deutlich höheres Gehalt einen möglicherweise weniger prestigeträchtigen Verein im Nahen Osten zu wählen.

Währenddessen kämpft der FC Basel weiter im Tabellenkeller. Die Verpflichtung eines neuen Stürmers scheint angesichts von Ajetis Gehaltsvorstellungen und der möglichen Abgabe des Spielers ebenfalls eine Herausforderung darzustellen. Thun hingegen findet zurück in die Erfolgsspur und demonstriert, dass auch Teams aus dem unteren Tabellenbereich zu Höchstleistungen fähig sind.