Acquah bleibt: aarau sichert sich abwehrchef bis 2027
Die Abwehr des FC Aarau bleibt auch in der kommenden Saison stabil. David Acquah verlängert – ohne dass ein Stift rührte. Eine automatische Klausel in seinem Arbeitsvertrag trat in Kraft, der ghanaische Innenverteidiger spielt damit mindestens bis Juni 2027 weiter im Brügglifeld.
Ein stiller Akt, der laut wird. Seit dem Wintertransfer 2024 aus Israel hat Acquah sich vom Neuling zur Leitfigur gemausert. 68 Pflichtspiele, 26 Einsätze in dieser Challenge-League-Runde, nur einmal fehlte er – wegen Gelbsperre. Die Zahlen sind lauter als jedes Statement.

Acquah wird zur abwehrlawine
Trainer Roland Vrabec kann sich auf ihn verlassen, das Team sogar auf seine Kopfballstärke: Ein Treffer steht neben unzähligen klärenden Grätschen. Die Argauer Defensive kassierte in den Partien mit ihm durchschnittlich 0,7 Tore weniger als ohne – ein Wert, der den Aufstiegsträumen Flügel verleiht.
Hinter den Kulissen war die Verlängerung nie gefährdet. Sportchef Philipp Fässler pflegte seit Monaten intensiven Kontakt zum Berater, die Klausel aber war von Anfang an fixiert. Aarau handelt damit früh, vermeidet Sommertheater und signalisiert: Unser Kern bleibt zusammen.
Die Botschaft ist klar. Wer den FC Aarau in dieser Saison beobachtet, sieht eine Mannschaft, die nicht mehr nur um den Klassenverbleib zittert, sondern den Sprung in die Super League wagen will. Mit Acquah als Säule in der Viererkette, 1,92 m groß, schnell im Antritt, ruhig im Spielaufbau. Ein Fels, der den Gegnern die Lust am Dribbling nimmt.
Die Challenge League ist ein Härtetest, jeder Punkt ein Stück Lebensversicherung. Doch mit der Personalie Acquah schickt sich der FCA an, nicht nur dabei zu sein, sondern mitzureden. Verdiente Meilensteile gibt es selten, diese Vertragsverlängerung aber ist ein solcher. Und sie kam ohne Tam-Tam – eben typisch Aarau.
