Spezia: fußball-chaos erreicht europäisch-rekordniveau!

Alarmstufe Rot in Liguria: Der FC Spezia hat sich in der Serie B eine unglaubliche Reputation erarbeitet – und das nicht gerade durch sportliche Höchstleistungen. Nach dem 3:1-Debakel gegen Carrarese stehen nun drei weitere Spieler vor dem Platzverweis, was die ohnehin schon alarmierende Situation weiter verschärft.

Die roten karten-bilanz: spezia übertrifft alle konkurrenten

Die roten karten-bilanz: spezia übertrifft alle konkurrenten

Valoti, Adamo und Bonfanti – diese Namen werden in Spezia wohl noch lange für Kopfschütteln sorgen. Mit insgesamt zehn roten Karten in dieser Saison übertrifft der Verein aus Ligurien nicht nur alle anderen Teams der Serie B, sondern auch die Konkurrenz in den Top-Ligen Europas. Das Derby gegen Carrarese endete zwar mit einer Niederlage, doch die drei Platzverweise sorgten für zusätzliche Schlagzeilen und katapultierten Spezia an die Spitze der unrühmlichen Bestenliste.

Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Bereits im September zeichnete sich die Serie B als die rot-gelb-reichste Liga unter den Top-Fünf des Kontinents aus, und Spezia spielte dabei eine Schlüsselrolle. Die Vergabe einer roten Karte gegen Kouda im Hinspiel gegen Carrarese war bereits ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte.

Während Avellino mit sieben und Monza mit sechs Platzverweisen hinter Spezia liegen, ist die Situation in der Serie A deutlich entspannter. Lazio führt mit sieben roten Karten, dicht gefolgt von Bologna und Chelsea in der Premier League. Allerdings ist die englische Liga bekannt dafür, dass Platzverweise zwar häufiger vorkommen, aber oft weniger hartwiegend sind.

Die spanische La Liga hinkt hinterher, mit Rayo Vallecano und Real Oviedo an der Spitze mit acht bzw. sieben roten Karten. Interessanterweise liegt hier das Überraschungsteam Saragossa mit elf Platzverweisen sogar noch vor Spezia. Doch die Situation in Saragossa ist komplex: Das Team kämpft in der zweiten Liga um den Wiederaufstieg, und die vielen roten Karten sind möglicherweise ein Zeichen für Frustration und Nervosität.

Auch in Frankreich, wo Lorient und Auxerre mit je sieben roten Karten die Ligue 1 anführen, sowie in der 2. französischen Liga, wo Bastia, Nancy und Pau mit nur sechs Platzverweisen die Spitze bilden, ist die Situation deutlich ruhiger. Selbst in der Bundesliga, wo der Hamburger SV mit sieben Platzverweisen die Nase vorn hat, und in der 2. Bundesliga, wo Eintracht Braunschweig mit acht Platzverweisen führt, ist Spezia in puncto Platzverweise ungeschlagen.

Es bleibt abzuwarten, ob Spezia seine Disziplin in den kommenden Spielen verbessern kann. Ein Punkt ist jedoch klar: Der Verein hat sich einen Namen gemacht – und das nicht gerade im positiven Sinne. Der Fokus muss nun auf der Eindämmung der Aggressivität und der Verbesserung der mentalen Stärke des Teams liegen, um den Abstiegskampf erfolgreich bestreiten zu können.