Spannung pur beim rodel-doppelsitzer: eitberger/matschina im silberfieber

Spannung pur beim rodel-doppelsitzer: eitberger/matschina im silberfieber

Die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 versprechen einen packenden Wettkampf im Rodel-Doppelsitzer der Frauen. Das deutsche Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina hat bei der olympischen Premiere des Wettbewerbs eine starke Leistung gezeigt und befindet sich auf Medaillenkurs. Trotz eines kleinen Fehlers beim Start liegen sie nach dem ersten Lauf nur knapp hinter dem führenden italienischen Team.

Erster lauf: silberrang für eitberger/matschina

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina belegten nach dem ersten Durchgang den zweiten Platz, nur 22 Tausendstelsekunden hinter den Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer. Die beiden deutschen Rodlerinnen zeigten eine solide Leistung, trotz eines kleinen Patzers zu Beginn des Laufes. Die Spannung ist damit für den zweiten Durchgang enorm hoch.

Österreichische topfavoritinnen auf rang drei

Die Weltmeisterinnen und Topfavoritinnen Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich liegen mit einem Rückstand von 91 Tausendstelsekunden auf dem dritten Platz. Im Gegensatz zum Einsitzer gibt es beim Doppelsitzer lediglich zwei Läufe, was die Entscheidung noch unvorhersehbarer macht. Jeder Fehler kann hier den Unterschied ausmachen.

Deutsche medaillenhoffnungen und teamstaffel

Eitberger und Matschina wollen an die Erfolge von Max Langenhan und Julia Taubitz anknüpfen und die dritte Goldmedaille für das deutsche Rodel-Team gewinnen. Am Donnerstag steht dann die Teamstaffel an, bei der Eitberger/Matschina eine weitere Chance auf Edelmetall haben. Das Teamgeist wird hier eine entscheidende Rolle spielen.

Ein wechsel mit geschichte: eitberger und matschina

Die 35-jährigeDajana Eitberger, bereits 2018 in Pyeongchang Zweite im Einsitzer, wechselte zur Saison 2024/2025 zum Doppelsitzer. Gemeinsam mit der 15 Jahre jüngeren Magdalena Matschina bildet sie seither ein starkes Duo. Eitberger wird ihre Karriere nach dieser Saison beenden, was den Wettkampf zusätzlich emotional auflädt.

Weniger startplätze – kritik am ioc

Insgesamt gingen nur elf Doppelsitzer-Teams an den Start. Die Weltcup-Dritten Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal hatten die interne Qualifikation knapp verpasst. Bundestrainer Patric Leitner äußerte Kritik an der geringen Anzahl an Startplätzen: “Ich finde es ein bisschen traurig, dass das IOC da nicht mehr Startplätze zur Verfügung stellt. Das sollte man wirklich mal überdenken, ob das dann noch ein würdiges Rennen ist.”

Weitere spannende themen von olympia mailand cortina 2026

  • Taubitz mit „Halbgas“: Fokussierung auf die Teamstaffel
  • Tränen am Eiskanal: Gold-Jubel und verpasste Erlöse

Die Spannung in Cortina ist spürbar. Bleiben Sie dran, um die Entscheidung im Rodel-Doppelsitzer mitzuerleben!